Oberstufentage

Die Osnabrücker Oberstufentage sind als ein Projekt des Arbeitskreises „Kirche und Schule“ seit Anfang der 90-er Jahre fester Bestandteil des Lernangebotes am Ratsgymnasium für interessierte Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, besonders für solche, die das Fach Religion als Abitur-Prüfungsfach gewählt haben. Sie finden jährlich im Januar zu einem aktuellen gesellschaftlich relevanten Thema statt (z.B. Medienethik, Organspende u.a.). Die Tagung beginnt am Donnerstag in einer Einrichtung in Osnabrück, am Freitag und Samstag folgt dann die Fortsetzung an einem außerschulischen Lernort (Loccum, Frenswegen, Lemförde), wo eingeladene Referenten aus den Bereichen Forschung, Lehre, Politik, Wirtschaft zu dem jeweils gewählten Thema unterschiedliche (soziologische, politische, psychologische, theologische) Positionen entfalten.
Die Oberstufentage finden in Kooperation mit dem EMA-Gymnasium statt und werden vom Arbeitskreis „Kirche und Schule“ gemeinsam mit einem Vertreter der Evangelischen Kirche vorbereitet.
Ansprechpartnerin: Karin Just, Maria Doering, Alfred Weymann

Trauerkoffer

Im Rahmen der Erstellung eines Notfallplans für die Schule haben wir uns damit beschäftigt, wie wir mit Tod und Trauer in der Schulgemeinschaft umgehen können. In der Fächergruppe Religion wurde ein Notfallkoffer mit unterschiedlichsten Materialien für die Schule zusammengestellt, um den Trauerprozess in einer Klasse bei einem Todesfall auf unterschiedlichste Weise anstoßen und/oder begleiten zu können. Einige Anregungen zum methodischen Umgang mit den Materialien sind beigefügt. Die ReligionskollegInnen haben an einer fachinternen Fortbildung zum Notfallkoffer teilgenommen und stehen als Ansprechpartner für den Notfallkoffer bzw. als Begleitung in Notfällen zur Verfügung.

Ansprechpartnerinnen: Karin Just, Joana Köpke, Zita Kantus

Kooperation mit der Hochschule Osnabrück

Seit längerer Zeit pflegt das Ratsgymnasium gute Kontakte zur Hochschule Osnabrück, insbesondere zu deren technischen Instituten. Sie entstanden durch einige gemeinsame Projekte, so etwa der Schulaustausch BaSulOs (siehe dort), einige Kursangebote des Ratsgymnasiums für die Herbstakademie (Verfahrenstechnik, Betriebliches Informationsmanagement oder Soziale Arbeit) und regelmäßige Besuche im Hochspannungslabor.

Einen besonderen Stellenwert hat hierbei die Mädchenförderung im MINT-Bereich: Durch attraktive Projekte sollen sich technische Berufe insbesondere für Mädchen interessant präsentieren können. Hier sind Mädchen-Schnuppertage im Institut für Betriebliches Informationsmanagement, Projekttage in mehreren Instituten zur Kunststoffherstellung und -analyse (Reihe „Auf die Technik kommt es an“) oder die RailsGirls, wo die Teilnehmerinnen eigene Web-Applications erstellen können. Ebenso können interessierte Abiturientinnen zum NiedersachsenTechnikum vermittelt werden, bei dem sie ein Jahr lang die Praxis technischer Berufe mit ersten Studienerfahrungen an der Hochschule kombinieren können.

Durch die Zusammenarbeit mit Prof. Barbara Schwarze vom Lehrstuhl für Gender and Diversity Studies konnte das Ratsgymnasium beratend bei der Konzeption des neuen Hochschul-Moduls „MINT for Girls“ mitwirken, das im August 2015 zum ersten Mal stattfindet.

Ansprechpartner: Robert Stutzenstein

Kooperation mit zwei weiteren MINT-EC-Gymnasien (BaSulOs)

Das Ratsgymnasium Osnabrück wurde im September 2007 als Mitglied in den Verein mathematisch-naturwissenschaftlicher Excellence-Center an Schulen e.V. (MINT-EC) aufgenommen. Die Abkürzung MINT steht hier für die Fächergruppe Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

Im Schuljahr 2011/12 konnte das Ratsgymnasium eine Kooperation mit den beiden nächstliegenden MINT-EC-Schulen – dem Gymnasium Bad Nenndorf und dem Gymnasium Sulingen – einrichten, aus der das Projekt BaSulOs entstanden ist, dessen Name sich aus den Anfangsbuchstaben der drei Orte zusammensetzt.

Im Lauf eines Schuljahrs finden drei Exkursionen mit insgesamt 24 (acht jeder Schule) naturwissenschaftlich interessierten Schülern des zehnten Jahrgangs statt, bei denen jeweils eine Schule Gastgeber ist. Die erste zweitägige Exkursion führt zum Steinhuder Meer und zum TechLab in Hannover. Das zweite Treffen findet in der Hochschule Osnabrück statt; hier wird in vier Laboren experimentiert. Den Abschluss bildet der Besuch eines Wasserwerks mit anschließenden Wasseruntersuchungen im Gymnasium Sulingen.

Ansprechpartner: Ansgar Koch

Kooperation mit dem Heywinkelhaus

Mit dem Seniorenheim Heyewinkel-Haus pflegt das Ratsgymnasium seit Jahren eine Kooperation: In unregelmäßigen Abständen besuchen kleine Schülergruppen in ihrer Freizeit in Zusammenarbeit mit dem begleitenden sozialen Dienst des Hauses alte Menschen, um mit ihnen zu spielen, zu backen, sie in die Stadt zu begleiten, bei der Weihnachtsfeier Musik zu machen, vorzulesen oder Gedichte aufzusagen. Als vor einigen Jahren ein großer Umbau und Umzug etlicher Bewohner erfolgte, waren es viele Ratsgymnasiasten, die als Helfer zur Stelle waren. Auch während des Sozialpraktikums finden jedes Jahr Schüler/-innen dort einen Platz, lernen die Altenarbeit kennen und können ihren Erfahrungshorizont erweitern.

Ansprechpartnerin: Karin Just

Kontakte zur jüdischen und muslimischen Gemeinden

Als Fächergruppe Religion (evangelische und katholische Religion) pflegen wir auf unterschiedliche Weise Kontakt zu den nichtchristlichen Religionsgemeinschaften in Osnabrück: Das Schulcurriculum der Fächer sieht verbindlich für die Klassen 6 und 8 vor, dass unsere Schüler und Schülerinnen Unterrichtsgänge sowohl in eine Moschee der Stadt als auch in die Synagoge machen.Überwiegend besuchen wir die DITIB-Moschee in der Frankenstraße, aber auch die Fatih Camii-Moschee im Schinkel und die Basharat-Moschee in Eversburg. ( Im Profilunterricht „Osnabrück- Stadt und Land“ wurden außerdem weiter Religionsgemeinschaften in der Stadt besucht, um deren Besonderheiten besser kennenzulernen und mit ihren Vertretern sprechen zu können.) Als Kollegium in der Fächergruppe sind wir darüber hinaus bemüht, viele Gemeinden der Stadt durch jährliche Exkursionen kennenzulernen, wie die orthodoxe Kirche, die jüdische Gemeinde, das Kolumbarium u.a.. Zur jüdischen Gemeinde haben wir eine besonders enge Beziehung durch Lea Mor, eine ehemalige Kollegin und ein Mitglied der Gemeinde, die unsere Schüler immer wieder engagiert mit der Synagoge, jüdischem Leben und Gebräuchen vertraut macht.

Ansprechpartnerin: Karin Just

Jugend forscht

Jugend forscht ist Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb. Ziel ist, Jugendliche für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern, Talente zu finden und zu fördern.

Am Ratsgymnasium findet die AG schon seit vielen Jahren erfolgreich statt, auch in Kooperation mit außerschulischen Institutionen. Interessierten Schülerinnen und Schülern ab der Jahrgangsstufe 5 wird die Möglichkeit geboten, zu einer selbstgewählten Fragestellung zu forschen – bei den Jüngeren nennt sich das Ganze „Schüler experimentieren“ (bis 14 Jahre) und im Anschluss „Jugend forscht“.

Zunächst gilt es eine geeignete Fragestellung zu finden und zu überlegen, was genau eigentlich erforscht werden soll: Die Kartoffelbatterie optimieren oder doch lieber aus Trocknerstaub ein T-Shirt herstellen?

„Forschen“ bedeutet, dass in der Schule, zu Hause oder bei außerschulischen Kooperationspartnern verschiedene Experimente geplant und durchgeführt werden. Dabei steht neben dem Spaß immer ein wissenschaftsnahes Arbeiten im Vordergrund, um mit den Projekten tatsächlich auch eine forschende Eigenleistung zu erbringen.

Die Ergebnisse der einzelnen Projekte werden auf dem alljährlichen Regionalwettbewerb präsentiert, bei Erfolg auch beim Landes- oder Bundeswettbewerb.

Ansprechpartner: Gunnar Söhlke

Europaprojekt in Klasse 10

Um das Zusammenwachsen Europas unter verschiedenen Aspekten zu beleuchten und für die Schüler und Schülerinnen erfahrbar werden zu lassen, wird von der Fachgruppe Politik-Wirtschaft ein Europa-Projekt in den 10. Klassen durchgeführt.

Dabei beschäftigt sich der Jahrgang über einen längeren Zeitraum in Kleingruppen mit aktuellen politischen oder ökonomischen Themen zur Europäischen Union. Die Präsentation der Gruppenergebnisse findet an einem Projekttag statt.

Die Schüler und Schülerinnen haben immer vielfältige, kreative Ideen für die Präsentation ihrer Projekte: Z.B. halten sie Kurzvorträge unterstützt durch Folien- oder Power-Point-Präsentationen, erstellen Plakate für Stellwände, entwickeln Umfragen, gestalten Zeitungen, Handzettel oder Webseiten, laden Experten ein, drehen Kurzfilme oder arbeiten Ratespiele aus.

Ansprechpartnerin: Ilka Mertens

Gemeinsame Fächergruppe beider Konfessionen

Obwohl es sich bei Evangelischer Religionslehre und Katholischer Religionslehre um unterschiedliche Fächer handelt – wie auch Biologie und Chemie unterschiedlich sind -, die ihre eigenen Kerncurricula, ihre eigenen Kursfolgen und Abiturvorschläge haben, sind wir uns am Ratsgymnasium doch unserer Gemeinsamkeiten bewusst und organisieren die Belange unserer Fächer in einer Fächergruppe Religion. Auf diese Weise können curriculare Absprachen gemeinsam getroffen und aufeinander abgestimmt werden. Fortbildungen und Besuche in Osnabrücker Kirchen und in Gemeinden anderer Religionen werden gemeinsam veranstaltet, und unsere ökumenischen Gottesdienste, das Sozialpraktikum und die jährliche Adventsaktion können so von evangelischen und katholischen Kolleginnen und Kollegen zusammen geplant und durchgeführt werden.
Ansprechpartnerin: Karin Just

Energiemonitoring

 

Das Projekt „Energie-Monitoring“ ist Teil der Umweltbildung, die u.A. zu einem schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen erziehen soll, und findet im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft statt.

Es werden in Zusammenarbeit mit dem Schulträger, der Stadt Osnabrück, den Stadtwerken und anderen weiterführenden Schulen in Osnabrück Ideen entwickelt, um dazu beizutragen.

Ein Teil davon ist die Erfassung von Daten über den Verbrauch der Schule an Strom und Gas, die uns im viertelstündigen Rhythmus zur Verfügung gestellt werden, um daraus Ansätze für sparsamen Umgang mit Energie zu entdecken.

Ansprechpartner: Jürgen Grosser