Mädchenfußball

„Fußball ist doch nichts für Mädchen!“ Diese Zeiten sind glücklicherweise längst vorbei. Auch am Rats gibt es seit 2012 Mädchenfußball. Diese AG findet einmal wöchentlich am Nachmittag statt. Willkommen sind Anfänger genauso wie Fortgeschrittene, sodass in einer bunten Mischung aus Schülerinnen der Jahrgänge 5 bis 7 mit viel Spaß, aber auch dem nötigen Ehrgeiz gegen den Ball getreten wird. Highlight ist in jedem Schuljahr die Teilnahme der Mannschaft am deutschlandweiten Schulwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“. 2013 hat es unsere Ratsmannschaft in vier aufeinanderfolgenden Runden sogar bis nach Berlin zum Bundesfinale geschafft und durfte dort das Bundesland Niedersachsen im Mädchenfußball vertreten. Natürlich kann es nicht jedes Jahr bis nach Berlin gehen, aber immer stehen der gemeinsame Spaß und die Liebe zum runden Leder im Vordergrund.

Ansprechpartnerin: Verena Busch

Suchtprävention in der Schule (SpidS)

 

Wir bieten in Kooperation mit SpidS (einem Verbund von Caritas, Diakonischem Werk und Institutionen der Jugendhilfe) innerhalb unseres Präventionskonzeptes einen Projekttag im Jahrgang 8 zum Thema „Umgang mit Suchtgefahren“ an. Mit Teamern der o.g. Institutionen werden verschiedene Suchtgefahren thematisiert. Dabei sind die Kleingruppen geschlechtsspezifisch getrennt. Dabei stehen die Interessen und Bedürfnisse der Schüler und Schülerinnen im Mittelpunkt, so dass die Projekte inhaltlich differieren können. In den Blick genommen werden müssen heutzutage dabei auch Essstörungen und Magersucht, Ritzen sowie Computer- und Computerspielverhalten. Das Projekt findet im Haus der Jugend ohne Betreuung durch die Lehrkräfte statt, weil die Jugendlichen solche Themen nur ungern im schulischen Umfeld ansprechen. Selbstverständlich nehmen wir Gelegenheiten wahr, auch im Rahmen des Unterrichts die Thematik anzusprechen (Biologie/ Religion/Werte und Normen). Alle zwei Jahre findet zu diesem Thema ein Elternabend statt.

Ansprechpartnerin: Zita Kantus

Test zu den Lernstilen im Jahrgang 5

Im 5. Jahrgang führen wir einen Test zu den Lernstilen durch, da Wissenschaftler festgestellt haben, dass Menschen unterschiedliche Lernpräferenzen haben: über die Augen (visueller Typ), über die Ohren (auditiver Typ) oder mithilfe der Hände (haptischer Typ). Durch diesen „Test“ können unsere Schülerinnen und Schüler die subjektiv beste Möglichkeit zum Lernen für sich herausfinden. Er wird nicht benotet, es geht nicht um richtig oder falsch, sondern nur darum, wie die Schülerinnen und Schüler die Aufgaben lösen. Der „Test“ wird von den Klassenpaten durchgeführt und ausgewertet, das Ergebnis wird den Eltern in schriftlicher Form – mit Tipps zur Umsetzung der Ergebnisse – mitgeteilt. In diesem Zusammenhang findet auch ein Elternabend mit dem Thema „Das Lernen lernen“ statt, der wertvolle Hinweise bietet.

Ansprechpartnerinnen: Zita Kantus, Karin Gerner

Mediationsausbildung für Schüler und Schülerinnen

Mediation ist ein Verfahren zur Konfliktlösung, bei dem unparteiische Dritte im Streit vermitteln, damit die Beteiligten selbst eine Lösung finden. Dieses Verfahren hat sich zur Konfliktlösung auch unter Jugendlichen sehr bewährt. Darum bilden wir in jedem Jahr etwa 25-30 Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 zu Mediatorinnen und Mediatoren nach den Standards der Deutschen Mediatorenvereinigung aus. Die zertifizierte Ausbildung umfasst einen theoretischen Teil (Konfliktdefinition, Wahrnehmung von Konflikten, Eskalationsstufen, Erkennen von Gefühlen, Basistechniken der Gesprächsführung wie Ich-Du-Botschaften, Spiegeln und Aktives Zuhören) und einen praktischen Teil (Erlernen der 5 Phasen des Mediationsgespräches in Rollenspielen). Zusätzlich werden die Mediatoren in Übungen zum Sozial- und Kommunikationstraining geschult, um später in den Klassen 5-7 als Patinnen und Paten optimal eingesetzt werden zu können – als Streitschlichter, aber auch in der Präventionsarbeit.

Ansprechpartnerin: Zita Kantus

 Darstellendes Spiel/ Theater

In diesem Fach werden emotionales, soziales, körperliches und kognitives Lernen zu

einem ganzheitlichen Lernprozess verbunden. Theaterspiel ermöglicht es, spielerisch eigene und fremde Gefühls- und Handlungswelten kennenzulernen. Theaterunterricht dient nicht zuletzt der ästhetischen Erziehung durch Erarbeitung eines Ausdrucksrepertoires, Rezeptionsschulung, Kenntnis und Erprobung theatraler Darstellungsmittel und Bewertung von Spielprozessen.

 

Klasse 5-11

Die Schule bemüht sich, für möglichst viele Altersstufen Theaterangebote bereitzustellen.

Ab Klasse 8 gibt es einen Wahlpflichtkurs „Darstellendes Spiel“

In Klasse 11 wird in jedem Jahr ein Vorbereitungskurs für diejenigen Schüler angeboten, die in der Oberstufe „Darstellendes Spiel“ ergänzend oder alternativ zu Kunst und Musik als Unterrichtsfach anwählen möchten.

Darstellendes Spiel Oberstufe

 

In der Oberstufe findet der Unterricht im Darstellenden Spiel zur Zeit in den Klassen 12 und 13 alternativ zu den Fächern Musik und Kunst statt. Ziel der Arbeit dieser zwei Jahre ist die Erarbeitung und Präsentation eines abendfüllenden Theaterprogramms oder Theaterstückes am Ende des 13. Schuljahres.

Zur Vorbereitung absolvieren die Schüler einen Lehrgang im Bereich theaterästhetischer Grundlagen und Gestaltungsmöglichkeiten und erwerben Kenntnisse über Geschichte und Bedeutung des Theaters. Eine Werkstattpräsentation schließt die Arbeit ab.

Im 12. Jahrgang erarbeiten die Schüler als Abschlussstück entweder eine Eigenproduktion oder die Umsetzung einer dramatischen Vorlage.

 

Ansprechpartnerin: Petra Appelhans

Chöre

Für die 5. und 6. Klassen gibt es das Angebot eines wöchentlich stattfindenden Chores. In dieser AG wird ein vielfältiges Repertoire, das von Kanons bis zu leichten mehrstimmigen Stücken reicht, erarbeitet. Neben den Auftritten beim Sommer- und Weihnachtskonzert bildet die Chornacht kurz vor Weihnachten, bei der eine Nacht in der Schule geprobt, gespielt und übernachtet wird, einen Höhepunkt für die jungen SängerInnen. Ab der 7. Klasse haben die SchülerInnen die Möglichkeit, am Mittelstufen- und ab Klasse 10 am Oberstufenchor teilzunehmen. Einstudiert werden Chorstücke aus unterschiedlichen Stilrichtungen: Pop, Jazz, Gospel oder auch klassische Werke.

Ansprechpartner: Raphael RaheRuth Steinkamp-Niggemann, Kurt Kuhlewind,

Autorenlesungen

Autorenlesungen am Ratsgymnasium dienen dem Ziel, die Lesekompetenz der Schüler zu erweitern und die Begegnung mit Literatur zu ermöglichen.

Sie finden in der Klasse 6  jedes Jahr regelmäßig statt. In den anderen Klassenstufen werden Autorenlesungen anlassbezogen oder aufgrund besonderer Angebote veranstaltet.

Beispiele für Autorenlesungen:

  • Jane Teller
  • Burkhard Spinnen
  • Alfred Cordes
  • Friedrich Ani
  • Nina Weger

Ansprechpartnerin: Petra Appelhans

Französisch Junior

Das Projekt „Französisch Junior“ bietet 5. Klässlern die Wahlmöglichkeit , schon ab der 5. Klasse mit der zweiten Fremdsprache zu beginnen. Das Angebot richtet sich besonders an leistungsbereite und sprachbegeisterte SchülerInnen, die Lust haben, sich auf vielfältige Weise intensiv mit der französischen Sprache zu beschäftigen. So orientiert sich der Unterricht an den kindlichen Bedürfnissen und schafft durch einen spielerischen Umgang mit der Sprache, mit viel Zeit für Übungs- und Wiederholungsphasen, handlungsorientierte Unterrichtsformen, etc. ein sicheres Fundament, auf das in der Mittelstufe aufgebaut werden kann.

Ansprechpartnerin: Ruth Steinkamp-Niggemann 

Rhythmisierung

Der Schultag beginnt am Ratsgymnasium um 7.45 Uhr und endet nach der 6. Stunde um 13.05 Uhr. In dieser Zeit wird der gesamte Pflichtunterricht in den Jahrgängen 5-8 ausgebracht. Wahlunterricht und außerunterrichtliche Angebote finden nachmittags statt.

Vormittags wird am Ratsgymnasium in einem flexiblen Modell aus Doppel- und Einzelstunden unterrichtet.

Hauptfächer werden in der Regel vierstündig unterrichtet: Am Ratsgymnasium haben wir eine Aufteilung vorgenommen, die aus einer Doppelstunde und zwei Einzelstunden in der Woche besteht. Dieses Modell hat den großen Vorteil, dass sowohl längere Übungsphasen in den Doppelstunden möglich sind, aber zugleich Kontinuität durch dreimaliges Unterrichten in der Woche entsteht.

Die Nebenfächer werden, wenn es zweckmäßig erscheint, in Doppelstunden unterrichtet (z.B. in Kunst, Sport, Chemie, Physik, teilweise in den Gesellschaftswissenschaften), zum Teil aber auch in Einzelstunden. Wir sind vor allem in den unteren Jahrgängen darum bemüht, dass die Kinder an einem Schulvormittag nicht mehr als vier verschiedene Fächer haben.

Ansprechpartner: Lothar Wehleit

Klassenlehrertandem

Jede Klasse in der Sekundarstufe I wird von einem Klassenlehrertandem geleitet. Vor allem in den unteren Jahrgängen wird Wert darauf gelegt, dass die Tandems aus einem Mann und einer Frau bestehen. Das Tandem führt Elterngespräche häufig gemeinsam, leitet Elternabende und begleitet Wandertage und Klassenfahrten zusammen.

Ansprechpartnerin: Silke Klar