“Eu­ro­pa ist eins!“

 Kund­ge­bung der Pul­se of Eu­ro­pe – Be­weg­unk am 21. Ok­to­ber 2018

Seit 2017 ist die pro-eu­ro­päi­sche Bür­ger­be­we­gung „Pul­se of Eu­ro­pe“ auch in Os­na­brück ak­tiv. Mit ih­ren Ak­tio­nen mo­bi­li­siert sie Men­schen, sich ge­mein­sam für ein ver­ein­tes, fried­li­ches und zu­kunfts­fä­hi­ges Eu­ro­pa zu en­ga­gie­ren.

Bei der nächs­ten Kund­ge­bung am Sonn­tag, den  21. Ok­to­ber 2018, wer­den Schü­le­rin­nen und Schü­ler des Rats­gym­na­si­ums mit­wir­ken und Ak­ti­vi­tä­ten un­se­rer Eu­ro­pa­schu­le so­wie ih­re Er­fah­run­gen in und mit Eu­ro­pa vor­stel­len.

Ge­mein­sam mit dem Bun­des­netz­werk der Eu­ro­pa­schu­len un­ter­stützt das Rats­gym­na­si­um die „Pul­se of Europe“-Bewegung und wir hof­fen, dass vie­le Schüler/innen, El­tern und Lehr­kräf­te zu der Kund­ge­bung am 21. Ok­to­ber 2018 kom­men, um ge­mein­sam für die Wah­rung der eu­ro­päi­schen Wer­te, wie De­mo­kra­tie, Men­schen­wür­de, Mei­nungs­frei­heit, Re­li­gi­ons­frei­heit, Rechts­staat­lich­keit, Viel­falt  und Min­der­hei­ten­schutz, ein­zu­ste­hen.

Treff­punkt: 14.00 Uhr vor dem Rat­haus

Il­ka Mer­tens, Uwe Rich­ter

Al­ler An­fang ist schwer – Schnup­per­ru­dern

Wer nach der Grund­schu­le an das Rats­gym­na­si­um kommt, der merkt schnell, dass un­se­re Schu­le mit dem Ru­der­sport eng ver­bun­den ist!

Nach der ers­ten vol­len Schul­wo­che an der neu­en Schu­le wa­ren al­le Fünft­kläss­ler am Frei­tag, den 17. Au­gust ein­ge­la­den, am Ka­nal in die Ru­der­boo­te zu stei­gen und aus grau­er Theo­rie Pra­xis wer­den zu las­sen. Viel­leicht ist das ja al­les gar nicht so schwer und das Ru­dern kann ein neu­er Lieb­lings­sport wer­den?

Al­so ein­stei­gen, Fü­ße in die Schlau­fen, Skulls in die Hän­de und zu­hö­ren, was die er­fah­re­nen, äl­te­ren Ru­de­rer und Ru­de­rin­nen zu sa­gen ha­ben. Schnell stell­ten die An­fän­ger fest, wie gut man vor­wärts­kommt, wenn man sich im glei­chen Rhyth­mus auf den Roll­sit­zen be­wegt und die Blät­ter gleich­zei­tig ins Was­ser taucht. Ein tol­les Ge­fühl, wenn so ein Boot im­mer schnel­ler übers Was­ser glei­tet.

Nach den ers­ten Ru­der­ver­su­chen im Vie­rer konn­ten sich al­le Be­tei­lig­ten mit Pom­mes Fri­tes und Brat­wurst stär­ken und an­schlie­ßend mit ih­rer Klas­se in die Dra­chen­boo­te stei­gen und ge­mein­sam ge­gen ei­ne an­de­re Klas­se an­tre­ten. In­ter­es­sier­te El­tern hat­ten eben­falls die Mög­lich­keit, mit dem Dra­chen­boot zu fah­ren.

Für die Pau­sen­zei­ten hat­ten die Klas­sen­pa­ten und frei­wil­li­ge Hel­fer au­ßer­dem vie­le Spie­le or­ga­ni­siert, so dass die Zeit am Boots­haus schnell ver­flog und die ers­te Schul­wo­che am Rats­gym­na­si­um ein tol­les En­de fand. Al­len Be­tei­lig­ten sei herz­lich für ih­ren Ein­satz ge­dankt, be­son­ders na­tür­lich Herrn Fun­ke und Herrn Ah­rens, die sich si­cher sein dür­fen, dass auch in den nächs­ten Wo­chen vie­le neue Schü­le­rin­nen und Schü­ler am Boots­haus sein wer­den und ru­dern ler­nen wol­len. Viel Er­folg!

 

Text: Sil­ke Klar, Fo­tos: Claus Adel­ski, 19.08.2018

Vul­kan­aus­bruch in Os­na­brück

Nein, kein Scherz, son­dern Rea­li­tät in der letz­ten Ek-Stun­de der 6a und 6d des Rats­gym­na­si­ums. Bei­de Klas­sen wer­den von Frau Jan­ßen un­ter­rich­tet und da Vul­ka­nis­mus auf dem Lehr­plan stand, wur­de bei­den im Dop­pel­pack das The­ma nä­her ge­bracht. Im ers­ten Teil der Dop­pel­stun­de wur­de mit Hil­fe von Film­ma­te­ri­al die un­ter­schied­li­chen Vul­kan­ty­pen er­läu­tert und Fluch und Se­gen des Na­tur­phä­no­mens er­klärt.
Die 6. Std. fand dann auf dem Schul­hof statt. Vie­le Schü­ler aus bei­den Klas­sen hat­ten zu Hau­se zum Teil mit enor­men Bas­tel­auf­wand Vul­kan­mo­del­le ge­baut, die dann live „aus­bra­chen“, je nach Tech­nik mit oh­ne oh­ne Rauch, mal war die La­va gelb­lich (Schwe­fel?), mal war sie him­beer­rot.
Die Schü­ler hat­ten je­den­falls Spaß, vor al­lem, weil zwei Vul­ka­ne da­bei wa­ren, die tat­säch­lich Feu­er spuck­ten.

Vie­len Dank noch­mals an al­le Schü­ler, die sich teils mit Hil­fe der El­tern mit sehr viel Mü­he auf die­ses Ex­pe­ri­ment vor­be­rei­tet ha­ben.
Text und Fo­to: Syl­via Jan­ßen, 26.06.2018

Oh­ne Frust zum (Lern-) Er­folg

Lern­stra­te­gien ent­wi­ckeln – Best­no­ten er­zie­len – Se­mi­nar für Schüler/innen
Im Lau­fe der Schul­zeit be­wäl­ti­gen wir rund 100 Prü­fun­gen. Ge­ra­de die Ab­schluss­prü­fun­gen set­zen uns un­ter Druck, da sie für die wei­te­re Zu­kunft ent­schei­dend sind. Das Se­mi­nar soll Tipps und Tricks ge­ben, Prü­fun­gen mit der nö­ti­gen Ge­las­sen­heit an­zu­ge­hen und da­bei gu­te No­ten zu er­zie­len. In­hal­te des Se­mi­nars:
  • Um­gang mit Prü­fungs­stress
  • Lern­stra­te­gien ent­wi­ckeln
  • Selbst­ma­nage­ment
  • Zeit­ma­nage­ment
  • rich­ti­ge Prü­fungs­vor­be­rei­tung

Bei In­ter­es­se kannst du dich hier an­mel­den.

Un­se­re Ge­win­ner beim Kunst­wett­be­werb

Das Rats­gym­na­si­um nahm auch die­ses Jahr mit et­li­chen Klas­sen am Kunst­wett­be­werb „ju­gend crea­tiv“ teil. Rund 2500 Bil­der und Kurz­fil­me zum The­ma „Er­fin­dun­gen ver­än­dern un­ser Le­ben“ nah­men auf Orts­ebe­ne am 48. in­ter­na­tio­na­len Ju­gend­wett­be­werb teil. Am 19. April 2018 fand die Sie­ger­eh­rung in der Film­pas­sa­ge Os­na­brück statt und die stol­zen Ge­win­ner wur­den mit ei­ner Ur­kun­de, ei­ner Tas­se, be­druckt mit dem ei­ge­nen Sie­ger­bild so­wie Ki­no­gut­schei­nen ge­ehrt. Im An­schluss konn­ten die Ge­kür­ten ei­nen ge­müt­li­chen Ki­no­nach­mit­tag mit Pop­corn und Ge­trän­ken im Krei­se ih­rer Fa­mi­li­en und Freun­de ver­brin­gen.
In der Al­ters­grup­pe Klas­se 5 bis 6 ge­wan­nen Ro­my Kos­ma (6c) den drit­ten Platz und Smil­la Saat­hoff (5d) den zwei­ten Platz. Ma­teo de Je­sus Pê­ga (5b) er­lang­te mit sei­nem Bild zu „Er­fin­dun­gen ver­än­dern un­ser Le­ben“ den ers­ten Platz.
In der Ka­te­go­rie Kurz­fil­me dreh­te die Klas­se 10d lus­ti­ge Fil­me zu Er­fin­dun­gen der ganz be­son­de­ren Art. Der drit­te Platz ging an die Film­grup­pe von Aj­la Ka­lac, Abi­ga­il Ma­thew und Ka­ro­li­ne Pauls. An ei­nem Kaf­fee­nach­mit­tag ver­wan­delt sich der um­ge­sto­ße­ne Ku­chenteig wie aus Zau­ber­hand zu drei le­cke­ren Do­nuts. Den zwei­ten Platz er­ran­gen Cor­ne­li­us Gal­len­kamp, Fe­lix Pet­zoldt und Hen­drik Schnee. In ih­rem wit­zi­gen Film wird ein wun­der­sa­mes Ver­jün­gungs­mit­tel für ei­nen Hund ent­wi­ckelt. Ja­nai­na Dom­in­gos, Ma­lek Mal­l­ouk, Ma­rit Mor­t­zek und Je­re­mi­as Vi­go Pan­to­ja ge­wan­nen den ers­ten Platz. Ein mons­trö­ser Bart­wuchs plagt ei­nen Schü­ler, bis wis­sen­schaft­li­che Su­per­hel­din­nen den Ra­sie­rer für ihn er­fin­den.
In der Al­ters­grup­pe 10. bis 13. Klas­se wur­de un­ter dem The­ma „Er­fin­dun­gen und ih­re Aus­wir­kun­gen“ ein be­wer­ten­der Blick auf die Er­fin­dun­gen ver­langt. Der Pro­fil­kurs Kunst 12A3 vi­sua­li­sier­te nütz­li­che Er­run­gen­schaf­ten wie die Bril­le, kri­ti­sier­te Um­welt­ver­schmut­zung so­wie Me­di­en­kon­sum und setz­te sich mit den ne­ga­ti­ven Aspek­ten von En­er­gie­ver­brauch oder Au­to­ab­ga­sen aus­ein­an­der. Den vier­ten Platz teil­ten sich Na­ta­lie Scharf und Li­na Grün­loh. Ro­mi­na Mey­er er­rang den drit­ten Platz und Ka­tha­ri­na Lück­mann den zwei­ten Platz. Li­sa-Ma­rie Ko­busch wur­de mit dem ers­ten Platz ge­kürt.

Wir gra­tu­lie­ren ganz herz­lich un­se­ren zahl­rei­chen Orts­sie­gern und drü­cken die Dau­men für die Lan­des­ebe­ne.

Text & Fo­to: R. Bau­mans 05.05.2018

6. Tüf­tel-Ti­ger-Wett­be­werb am Rats­gym­na­si­um: Kno­ten, Zahn­rä­der, wa­cke­li­ge Brü­cken und un­be­kann­te Ge­fä­ße…

Am Diens­tag, den 4. April, tra­fen sich 39 Grund­schü­le­rin­nen und -schü­ler aus 13 Grund­schu­len, um ei­nen Nach­mit­tag Schal­tun­gen zu er­fin­den, Kno­ten zu lö­sen, Was­ser ge­schickt hin und her zu schüt­ten oder (wa­cke­li­ge) Tür­me aus Putz­schwäm­men zu bau­en – zu­sam­men­ge­fasst: um zu tüf­teln…

An 6 Tüf­tel-Sta­tio­nen muss­ten die Teil­neh­mer in 3er-Teams ihr tech­ni­sches und krea­ti­ves Ge­schick un­ter Be­weis stel­len: Wie brin­ge ich mög­lichst vie­le Zahn­rä­der gleich­zei­tig zum Dre­hen, und das in der vor­ge­ge­be­nen Dreh­rich­tung? Wie kann ich ei­ne mög­lichst trag­fä­hi­ge Brü­cke bau­en, wenn die vor­han­de­nen Brett­chen kür­zer als der zu über­brü­cken­de Ab­grund sind? Wie schal­tet man ei­gent­lich ei­ne Am­pel?

Nach dem Ab­sol­vie­ren der Wett­be­werbs­auf­ga­ben war noch aus­rei­chend Zeit zum Spie­len auf dem Pau­sen­hof und zum Bas­teln des „Schwe­ben­den Blei­stifts“, ein schö­ner Trick mit Ma­gne­ten.

Die mit Sach­prei­sen be­lohn­ten ers­ten drei Plät­ze ge­wan­nen die­ses Jahr:

  1. Platz: Wald­schu­le Lüstrin­gen (Leo Ho­yer, Ju­li­us Reck­horn, Leo Brau­ne))
  2. Platz: Grund­schu­le Vox­trup (Jan­nis Boes, Fritz Brö­cker, Eric Hey­ne)
  3. Platz: Grund­schu­le Evers­burg (Ja­ron Er­furt, Da­ni­el Krav­chen­ko, Jo­han­nes Zutz)

Un­ser Dank gilt den Pro­fil­kur­sen Klas­se 11 von Frau Busch und Herrn Pund­sack und et­li­chen ehe­ma­li­gen Teil­neh­mern des Tüf­tel-Ti­gers, die uns als Be­treu­er, Scouts, Auf­ga­ben­stel­ler, Emp­fangs­ko­mi­tee, Ca­te­rer und Punk­te­rich­ter ge­hol­fen ha­ben.

Ein wei­te­rer Dank geht an die VME-Stif­tung Os­na­brück Ems­land, die den Tüf­tel-Ti­ger seit Jah­ren fi­nan­zi­ell un­ter­stützt.

Text & Fo­to: Ro­bert Stut­zen­stein

Auf ein Ge­spräch mit dem Eu­ro­pa­meis­ter

Lang­stre­cken-Ass Jan Fit­schen kehr­te in sei­ne Schu­le zu­rück

 Zum „Bi­blio­theks­ge­spräch“ hat­te die Ver­ei­ni­gung ehe­ma­li­ger Rats­gym­na­si­as­ten ihr Neu-Mit­glied Jan Fit­schen (Jahr­gang 1977, Ab­itur 1996) ein­ge­la­den. Er be­rich­te­te von sei­nem Bil­dungs­weg und be­ruf­li­chen Wün­schen, bis ihm dann sein Sport­ta­lent in die Que­re kam.

„Lauf, Jun­ge, das kann dein Ren­nen wer­den!“, rief der Fern­seh­re­por­ter mit sich über­schla­gen­der Stim­me dem Os­na­brü­cker Aus­nah­me­ath­le­ten Jan Fit­schen zu, als die­ser im 10.000-Meter-Finale bei den EM 2006 in Gö­te­borg zum End­spurt an­setz­te und die drei füh­ren­den Läu­fer ei­nen nach dem an­de­ren weg­putz­te.

War­um der Ti­tel ei­nes Eu­ro­pa­meis­ters so ziem­lich das höchs­te ist, was ein Lang­stre­cken­läu­fer wei­ßer Haut­far­be er­rei­chen kann, wie nie­der­ge­schla­gen man ist, wenn ei­ne blö­de Er­käl­tung ein hal­bes Jahr qual­vol­ler Trai­nings­vor­be­rei­tung zu­nich­te­macht, in­wie­fern der ehr­li­che, nicht do­pen­de Ath­let sich gleich drei­mal be­tro­gen fühlt, wie er­nied­ri­gend die Do­ping-Kon­trol­len sein kön­nen – all das und noch viel mehr schil­der­te Fit­schen sei­nem Pu­bli­kum.

Wenn ein 28-fa­cher Deut­scher Meis­ter mal wie­der sei­ne al­te Pen­ne be­sucht, dann rei­chen die Stüh­le nicht. We­gen des star­ken An­drangs muss­te der Ehe­ma­li­gen-Ver­ein als Ver­an­stal­ter kurz­fris­tig das „Bi­blio­theks­ge­spräch“ mit Jan Fit­schen aus der Bi­blio­thek in den grö­ße­ren Mu­sik­saal ver­le­gen. Fit­schen hielt nicht den Stan­dard­vor­trag über Trai­nings­dis­zi­plin, Kri­sen­ma­nage­ment und Selbst­mo­ti­va­ti­on, den er nach Be­en­di­gung sei­ner Pro­fi-Kar­rie­re schon oft vor Wirt­schafts­leu­ten oder Sport­ver­ei­nen ge­hal­ten hat. Er ging sehr stark auf das Rüst­zeug ein, das ihm die all­ge­mein­bil­den­den Schu­len mit­ge­ge­ben ha­ben. Zum Auf­takt brach­te er ein Klas­sen­fo­to, das ihn als zwölf­jäh­ri­gen Milch­bu­bi in der Rats­gym­na­si­ums-Au­ßen­stel­le Evers­burg zeigt. Ziem­lich lan­ge dau­er­te es, bis das Pu­bli­kum ihn er­kannt hat­te. Auch an­we­sen­de Klas­sen­ka­me­ra­din­nen wa­ren kei­ne gro­ße Hil­fe, nach­dem sie sich selbst kaum aus­ma­chen konn­ten.

Wi­der al­le Er­war­tun­gen aus heu­ti­ger Sicht ver­wer­te­te er sein Sport­ta­lent nicht nutz­brin­gend im Ab­itur. Sport ge­hör­te nicht zu den Prü­fungs­fä­chern. Sein Phy­sik­leh­rer ha­be ihn sehr ge­prägt, be­rich­te­te Fit­schen, und so be­leg­te er Ma­the und Phy­sik als Leis­tungs­kur­se. Lauf­wett­kämp­fe – im Tri­kot des SV At­ter und spä­ter des OTB – ge­hör­ten da zwar auch schon zu sei­nem Le­ben, aber nicht im Traum ha­be er sich da­mals vor­stel­len kön­nen, im­mer im Kreis her­um­zu­lau­fen und da­mit ein­mal Geld zu ver­die­nen. Fol­ge­rich­tig steu­er­te er nach Schu­le und Zi­vil­dienst ei­nen „an­stän­di­gen“ Be­ruf an, wech­sel­te nach Bo­chum und stu­dier­te dort Phy­sik.

Nun war sei­ne Wahl auf Bo­chum al­ler­dings nicht we­gen ei­nes be­son­de­ren Ru­fes der Phy­sik-Fa­kul­tät ge­fal­len, son­dern we­gen der hoch­klas­si­gen Trai­nings­mög­lich­kei­ten im be­nach­bar­ten TV Wat­ten­scheid 01. Un­ter An­lei­tung ei­nes haupt­be­ruf­li­chen Trai­ners ge­lang ihm hier der Durch­bruch an die Spit­ze Deutsch­lands und spä­ter Eu­ro­pas auf der Mit­tel- und Lang­stre­cke. Fit­schen eil­te von Er­folg zu Er­folg, wur­de 1996 nach dem ers­ten Deut­scher-Meis­ter-Ti­tel im Cross­lauf zum „Sport­ler des Jah­res“ in sei­ner Hei­mat­stadt Os­na­brück ge­wählt, sam­mel­te ei­nen Po­kal nach dem an­de­ren ein und konn­te spä­tes­tens nach dem Er­rin­gen der Eu­ro­pa­meis­ter­schaft 2006 gut von Start­gel­dern, Prä­mi­en und Wer­be­ver­trä­gen le­ben. Dass das Phy­sik­stu­di­um – Spe­zi­al­ge­biet La­ser- und Plas­ma­phy­sik – dar­un­ter litt, kann er sich heu­te la­chend ver­zei­hen, denn: „Nach 21 Se­mes­tern ha­be ich mein Di­plom doch noch hin­ge­kriegt, ich bin eben ein Freund der Aus­dau­er.“ Und in dem Be­wusst­sein, dass es auch noch ein Be­rufs­le­ben nach dem ak­ti­ven Sport­ler­da­sein ge­ben wer­de, häng­te er gleich noch ein Stu­di­um der Wirt­schafts­wis­sen­schaf­ten an.

Der Rück­tritt vom Leis­tungs­sport kam nach sei­ner zwei­ten Fer­sen-Ope­ra­ti­on 2015. Fit­schen be­kennt, seit­dem nicht schlech­ter zu le­ben als zu den ak­ti­ven Zei­ten. Er ar­bei­tet als Trai­ner, Be­ra­ter, Wer­be­bot­schaf­ter und Co-Kom­men­ta­tor im Fern­se­hen, er schreibt für Lauf­zeit­schrif­ten, er hilft Sport­ar­ti­kel­her­stel­lern bei der Wei­ter­ent­wick­lung ih­rer Pro­duk­te wie bei­spiels­wei­se Stirn­lam­pen, er geht auf Vor­trags­rei­sen, er hält Lauf­camps et­wa auf Mal­lor­ca oder in Ke­nia ab. Und er ist Buch­au­tor: In „Wun­der­läu­fer­land Ke­nia“ geht er dem Er­folgs­ge­heim­nis der schwar­zen Lauf­wun­der nach. „Oh­ne den so­li­den Schul­un­ter­richt in Deutsch, Eng­lisch und den Na­tur­wis­sen­schaf­ten stün­de ich heu­te nicht da, wo ich jetzt ste­he“, gab er ins­be­son­de­re den an­ge­hen­den Rats-Ab­itu­ri­en­ten mit auf den Weg. Die an­we­sen­den Leh­rer und der Schul­lei­ter hör­ten das ger­ne.

 

Text: Joa­chim Dierks, Fo­to: Lo­thar Weh­leit.

Sie­ger­eh­rung des Rats-Ma­the­ma­tik-Wett­be­wer­bes

Die Teil­neh­mer des dies­jäh­ri­gen Rats-Ma­the­ma­tik-Wett­be­wer­bes wur­den am Mon­tag, den 19. Fe­bru­ar, in ei­ner klei­nen Fei­er­stun­de ge­ehrt. 31 Schü­ler aus den Jahr­gän­gen 5 bis 10 be­ein­druck­ten zu­vor die Ju­ro­ren und Or­ga­ni­sa­to­ren des Wett­be­wer­bes, Frau Busch und Herrn Koch, in ei­ner Haus­auf­ga­ben- und ei­ner Klau­sur­run­de durch ih­re pfif­fi­gen und krea­ti­ven Lö­sun­gen.
Die be­son­de­ren Leis­tun­gen der Sie­ger wur­den mit Buch­prei­sen be­lohnt.
Wir gra­tu­lie­ren al­len Teil­neh­mern für ihr Durch­hal­te­ver­mö­gen bei den her­aus­for­dern­den und kniff­li­gen Auf­ga­ben.
1. Platz
Sa­rah Men­ke (5e), Leo Pa­pen­hau­sen (7a)
2. Platz
Fe­lix Wer­ries (5d), Ali­cia Lan­cia (10d)
3. Platz
Ro­bert Lin­de­mann (5b), Fe­lix Wes­sels (5b), Ra­pha­el Hi­ra­ta (7a), La­ra Bar­tels (8e)

Schul­brief Nr. 3, Ja­nu­ar 2018

Lie­be El­tern, lie­be Schü­le­rin­nen und Schü­ler, lie­be Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen,

zu Be­ginn des neu­en Jah­res wün­sche ich Ih­nen und euch  für al­le Ih­re und eu­re Vor­ha­ben gu­tes Ge­lin­gen und den größt­mög­li­chen Er­folg. Das nö­ti­ge Glück und die bes­te Ge­sund­heit mö­gen die stän­di­gen Be­glei­ter sein.

Die­se Wün­sche gel­ten ins­be­son­de­re den Schü­le­rin­nen und Schü­lern im Jahr­gang 12 für die be­vor­ste­hen­den Ab­itur­prü­fun­gen. Die Ter­mi­ne für die Prü­fungs­ta­ge und al­les Wei­te­re sind den ent­spre­chen­den Aus­hän­gen und In­for­ma­tio­nen auf den Jahr­gangs­ver­samm­lun­gen zu ent­neh­men und sorg­fäl­tig zu be­ach­ten.

Im Zu­sam­men­hang mit dem Ab­itur 2018 wei­se ich be­reits heu­te dar­auf­hin, dass es für die Jahr­gän­ge 5-11 am 16. Mai ei­nen Stu­di­en­tag ge­ben wird, an dem für den Jahr­gang 12 die münd­li­chen Ab­itur­prü­fun­gen statt­fin­den wer­den

Am Mon­tag, den 29. Ja­nu­ar (ganz­tä­gig) und am Diens­tag, den 30. Ja­nu­ar (nach­mit­tags) wird sich das ge­sam­te Leh­rer­kol­le­gi­um in ei­ner schul­in­ter­nen Fort­bil­dung be­fin­den. Der Un­ter­richt wird in die­sen Zei­ten ent­fal­len. Nur am Mon­tag fin­det kei­ne Nach­mit­tags­be­treu­ung statt.

Die Zeug­nis­kon­fe­ren­zen  für die Halb­jah­res­zeug­nis­se fin­den am Mitt­woch, den 24.1. und Don­ners­tag, den 25.1. 2018 statt. Die Ein­la­dun­gen ha­ben die ge­wähl­ten El­tern­ver­tre­ter be­reits er­hal­ten. Die Zeug­nis­se er­hal­ten die Kin­der am Mitt­woch, den 31. Ja­nu­ar. Un­ter­richts­schluss ist nach der 3. Stun­de (10.20 Uhr). Für den El­tern­sprech­tag am 13. Fe­bru­ar er­hal­ten Sie vom Klas­sen­leh­rer ei­ne Ein­la­dung.

Bit­te be­ach­ten Sie auch die Ver­tei­lung der epo­cha­len Un­ter­richts­fä­cher, die ich Ih­nen mit dem vor­he­ri­gen Schul­brief mit­ge­teilt ha­be. Ak­tu­el­le Schul­brie­fe fin­den Sie üb­ri­gens auch auf der Home­page der Schu­le.

Den dies­jäh­ri­gen Schnup­per­un­ter­richt und die El­tern­in­for­ma­ti­on für den neu­en Jahr­gang 5 bie­ten wir am Sams­tag, den 17. Fe­bru­ar in der Zeit von 10.00 – 12.00 Uhr an. Bei Nach­fra­gen aus dem Freun­des- und Be­kann­ten­kreis ma­chen Sie bit­te auf die On­line-An­mel­dung auf den Schul­home­page auf­merk­sam. Die Teil­neh­mer­zahl ist auf 200 be­grenzt.  Oh­ne die­se An­mel­dung wird ei­ne Teil­nah­me nicht mög­lich sein. Aber auch am Tag der of­fe­nen Tür am Mitt­woch, den 07.03.2018  in der Zeit von 16.30 Uhr bis 19.00 Uhr, gibt es ne­ben vie­len An­ge­bo­ten zum „Mit­ma­chen“ für die Kin­der El­tern­in­for­ma­tio­nen über das schu­li­sche An­ge­bot am Rats­gym­na­si­um. Ei­ne Vor­anmel­dung ist dann nicht er­for­der­lich.

Herz­li­che Ein­la­dung zum Bi­blio­theks­ge­spräch mit Jan Fit­schen

Am Don­ners­tag, den 22. Fe­bru­ar um 19.00 Uhr lädt die Ver­ei­ni­gung der Ehe­ma­li­gen zu ei­nem wei­te­ren Bi­blio­theks­ge­spräch ein. Als Gast­red­ner konn­te Jan Fit­schen ge­won­nen wer­den. Jan Fit­schen, Abi-Jahr­gang 1996: „Lauf Jun­ge, das kann dein Ren­nen wer­den!!!“  Phy­sik und Ma­the als LKs, viel Spaß an den Na­tur­wis­sen­schaf­ten und gu­te Leh­rer, da scheint der Weg vor­ge­zeich­net. Heu­te kann Jan Fit­schen nicht ge­nau sa­gen, was pas­siert wä­re, wenn er nicht auch ger­ne schnell im Kreis her­um­ren­nen wür­de. Er stu­dier­te er­folg­reich Phy­sik und Wirt­schafts­wis­sen­schaf­ten, doch meis­tens rann­te er. Er wur­de 28-fa­cher Deut­scher Meis­ter im Lang­stre­cken­lauf und spä­tes­tens nach sei­nem Sieg bei der Eu­ro­pa­meis­ter­schaft 2006 im 10.000m-Lauf war der Sport plötz­lich sein Be­ruf. Und das ist er heu­te, vier Jah­re nach dem En­de sei­ner ak­ti­ven Lauf­bahn noch im­mer: Als Tes­ti­mo­ni­al und Coach für ei­ne Sport­ar­ti­kel­fir­ma, als Aus­hän­ge­schild ei­ner Kran­ken­kas­se und ei­nes Ta­schen­lam­pen-her­stel­lers, als Au­tor („Wun­der­läu­fer­land Ke­nia“), als Vor­trags­red­ner und vor al­lem: Als Läu­fer. Jan Fit­schen bringt sei­ne Zu­hö­rer zum La­chen und be­geis­tert durch span­nen­de Ge­schich­ten aus dem Le­ben als Pro­fi-Sport­ler.
http://janfitschen.de/vortraege/
https://de.wikipedia.org/wiki/Jan_Fitschen
https://www.youtube.com/watch?v=xxmGTuV0cTg&t=58s

 

 

 

 

 

 

 

 

Be­son­ders die Schü­ler des Sport­pro­fils aber auch al­le an­de­ren sport­in­ter­es­sier­ten  El­tern und Gäs­te sind an die­sem Abend herz­lich will­kom­men.

Ei­ni­ge In­for­ma­tio­nen zur „Sprach­lern­klas­se am Rats­gym­na­si­um“: Nach dem Aus­schei­den von Frau Bi­an­ca Mischnick als au­ßer­ge­wöhn­lich kom­pe­ten­te und en­ga­gier­te Leh­re­rin für die Kin­der aus den Flücht­lings­fa­mi­li­en wird es ak­tu­ell kei­ne Sprach­lern­klas­se am Rats­gym­na­si­um mehr ge­ben. Ich wur­de vom Mi­nis­te­ri­um auf­ge­for­dert, die nö­ti­ge Sprach­för­de­rung der Kin­der im Re­gel­un­ter­richt mit haus­ei­ge­nen Lehr­kräf­ten zu or­ga­ni­sie­ren, da die Un­ter­richts­ver­sor­gung am Rats­gym­na­si­um im­mer noch au­ßer­ge­wöhn­lich hoch ist.

Die­se ho­he Un­ter­richts­ver­sor­gung führt auch da­zu, dass ich in den letz­ten Wo­chen zur Ab­ord­nung von Lehr­kräf­ten an das Ernst-Mo­ritz-Arndt-Gym­na­si­um, zwei Re­al­schu­len und an die Grund­schu­le Pye auf­ge­for­dert wur­de.

Die zahl­rei­chen Ab­ord­nun­gen, das Aus­schei­den von Frau Mons, die ihr Staats­examen er­folg­reich ab­sol­vier­te und von Herrn Ba­har so­wie die Auf­nah­me von vier neu­en Re­fe­ren­da­ren füh­ren zu zahl­rei­chen Leh­rerwech­seln, die mit den neu­en Stun­den­plä­nen am Tag der Zeug­nis­aus­ga­be be­kannt ge­ge­ben wer­den. Neu im Kol­le­gi­um kön­nen wir  Frau Ruth Kull­mann mit den Fä­chern Eng­lisch, Bio­lo­gie und Dar­stel­len­des Spiel be­grü­ßen, die be­reits vie­le Jah­re in Ham­burg un­ter­rich­tet hat.

Er­neut er­in­nern möch­te ich dar­an, dass ei­ne Be­frei­ung vom Un­ter­richt vor und nach den Fe­ri­en für Ver­län­ge­run­gen von Ur­laubs­rei­sen nicht mög­lich ist. Die Fe­ri­en­ter­mi­ne sind aus­rei­chend lan­ge im Vor­aus be­kannt.

An­trä­ge für ei­nen frei­wil­li­gen Wech­sel in ei­ne un­te­re Klas­sen­stu­fe müs­sen der Schu­le we­gen der La­ge der Os­ter­fe­ri­en bis zum 16. März 2018 schrift­lich vor­lie­gen.

Lo­thar Weh­leit
Ober­stu­di­en­di­rek­tor

Rolf Zuc­k­ow­ski sagt Dan­ke!

Am 5. No­vem­ber 2017 fand in der Au­la un­se­rer Schu­le ein Kon­zert statt, das zwei Schü­le­rin­nen des 12. Jahr­gangs (Ju­lia Ho­ner­kamp und Pau­la Viehl) mit nur we­nig Un­ter­stüt­zung durch zwei Leh­rer in­iti­iert und or­ga­ni­siert hat­ten. Na­he­zu drei­ßig Schü­le­rin­nen und Schü­ler zeig­ten in So­lo- und auch En­sem­ble­bei­trä­gen ihr be­acht­li­ches mu­si­ka­li­sches Kön­nen. Auf ein Ein­tritts­geld wur­de ver­zich­tet, statt­des­sen ba­ten die Schü­ler um ei­ne Spen­de für die Stif­tung „Kin­der brau­chen Mu­sik“. In die­sem Vi­deo be­dankt sich Rolf Zuc­k­ow­ski, der In­itia­tor der Stif­tung für den nicht un­be­trächt­li­chen Bei­trag.

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Pe­tra Ap­pel­hans, 19.12.2017