Ta­schen­geld­ki­no 6

Zer­ti­fi­kats­ver­ga­be für die Leh­re­rin­nen und Leh­rer der be­rufs­be­glei­ten­den Qua­li­fi­zie­rung am 24.11.2017 in Han­no­ver

 

Bei der gro­ßen Ab­schluss­ver­an­stal­tung beim 14. up-and-co­m­ing In­ter­na­tio­na­len Film Fes­ti­val in Han­no­ver be­kam ich als er­folg­rei­che Teil­neh­me­rin der 6. Run­de TA­SCHEN­GELD­KI­NO mein Zer­ti­fi­kat über­reicht.

In den ver­gan­ge­nen 16 Mo­na­ten ha­be ich in 8 Mo­du­len bei Film­pro­fis Übun­gen ab­sol­viert, Tipps be­kom­men, ein ei­ge­nes Schü­ler­film­pro­jekt am Rats durch­ge­führt, re­flek­tiert und prä­sen­tiert. Gern ge­be ich die­ses Wis­sen wei­ter.
Da­mit ste­he ich als „Film­leh­re­rin“ al­len In­ter­es­sier­ten und Su­chen­den mit mei­nen Rat zur Sei­te.

Ich freue mich auf euch,

Chris­tia­ne Ber­ger

Fo­to:  Mi­cha­el Wall­mül­ler

Re­li­gö­se Viel­falt

Ex-EKD-Vor­sit­zen­der Hu­ber dis­ku­tiert mit Rats-Schü­lern

An­läss­lich des Ju­bi­lä­ums „500 Jah­re Re­for­ma­ti­on“ war der ehe­ma­li­ge EKD-Vor­sit­zen­de Wolf­gang Hu­ber am Rats­gym­na­si­um zu Gast. Acht The­sen zum The­ma „Re­li­giö­se Viel­falt als Her­aus­for­de­rung“ stell­te er vor 200 Schü­lern zur Dis­kus­si­on.

In sei­nem ein­lei­ten­den Vor­trag spann­te Hu­ber ei­nen wei­ten Bo­gen vom Be­ginn der Re­for­ma­ti­on im 16. Jahr­hun­dert bis hin zur re­li­giö­sen Plu­ra­li­tät der Ge­gen­wart. „Vor hun­dert Jah­ren, zum 400-jäh­ri­gen Ju­bi­lä­um der Re­for­ma­ti­on, wä­re kein Mensch auf die Idee ge­kom­men, re­li­giö­se Plu­ra­li­tät als The­ma her­aus­zu­pi­cken, um die Ak­tua­li­tät der Re­for­ma­ti­on deut­lich zu ma­chen“, er­klär­te Hu­ber. In Deutsch­land herrsch­te weit­ge­hend kon­fes­sio­nel­le Ho­mo­ge­ni­tät, die erst durch die Wan­de­rungs- und Flucht­be­we­gun­gen des Zwei­ten Welt­kriegs auf­ge­bro­chen wur­de. Heu­te sei re­li­giö­se Plu­ra­li­tät zu ei­nem glo­ba­len Phä­no­men ge­wor­den, das auch die christ­li­chen Kir­chen vor neue Her­aus­for­de­run­gen stel­le.

„Das Le­ben in re­li­giö­ser Plu­ra­li­tät stellt an den ein­zel­nen hö­he­re An­for­de­run­gen, sich über die ei­ge­ne Re­li­gi­on Klar­heit zu ver­schaf­fen, zu wis­sen wor­an man glaubt und dar­über auch Aus­kunft ge­ben zu kön­nen“, er­klär­te Hu­ber und be­grün­de­te da­mit die Not­wen­dig­keit des Re­li­gi­ons­un­ter­richts.

Zur fried­li­chen Ge­stal­tung re­li­giö­ser Plu­ra­li­tät ge­hör­ten der staat­li­che Schutz der Re­li­gi­ons­frei­heit und ei­ne „Pra­xis über­zeug­ter To­le­ranz“ zwi­schen den Re­li­gio­nen. Al­le re­li­giö­sen Ge­mein­schaf­ten müs­sen die an den Grund- und Men­schen­rech­ten ori­en­tier­te rechts­staat­li­che De­mo­kra­tie über­zeugt be­ja­hen und mit­ge­stal­ten, so Hu­ber.

Über­zeug­te To­le­ranz

Schü­le­rin Pau­la Viehl mo­de­rier­te die an­schlie­ßen­de Dis­kus­si­on mit den Ober­stu­fen­schü­lern. Sie lei­te­te die Ge­sprächs­run­de mit ei­ner ei­ge­nen Fra­ge ein, in der sie auf den Re­for­ma­ti­ons­ge­dan­ken „So­lus Chris­tus – al­lein Chris­tus“ zu spre­chen kam: „Wenn wir da­von über­zeugt sind, dass der Mensch nur durch den Glau­ben an Chris­tus ge­recht wer­den kann, wie lässt sich dann To­le­ranz le­ben?“ To­le­ranz ent­ste­he als Auf­ga­be nur da­durch, dass Men­schen un­ver­ein­ba­re Po­si­tio­nen ha­ben, ant­wor­te­te Hu­ber. „So­lus Chris­tus be­deu­tet, Gott bin­det sich an Chris­tus, nicht dass die Chris­ten das Recht ha­ben, über al­le an­de­ren Men­schen zu rich­ten.“

Ein wei­te­rer Schü­ler schloss dar­an die Fra­ge an, ob mit dem stei­gen­den An­teil nicht re­li­gi­ös ge­bun­de­ner Men­schen in Deutsch­land (35 Pro­zent) nicht auch das To­le­ranz­pro­blem weg­fal­len wür­de. Hu­ber ent­geg­ne­te dar­auf, dass ei­ne ver­ord­ne­te „Ein­heits­welt­an­schau­ung“ ganz oh­ne Re­li­gio­nen ge­ra­de das Ge­gen­teil von To­le­ranz be­wir­ke. „Das hat­ten wir schon ein­mal, und nie­mand wünscht sich das wie­der.“

Frie­den in der mus­li­mi­schen Welt

In Deutsch­land funk­tio­nie­re die re­li­giö­se Plu­ra­li­tät zwi­schen den christ­li­chen Kon­fes­sio­nen und zwi­schen Chris­ten und Mus­li­men gut, be­merk­te ein Schü­ler. Wie aber kön­ne man auf die mus­li­mi­sche Welt ein­wir­ken, in der un­ter­schied­li­che re­li­giö­se Welt­an­schau­un­gen zu Kon­flik­ten füh­ren? Man dür­fe die­sen Ge­sell­schaf­ten nicht mit ei­nem „über­le­ge­nen Welt­ret­ter-An­spruch“ ent­ge­gen­tre­ten, schick­te Hu­ber sei­ner Ant­wort vor­aus. Die christ­li­chen Kon­fes­sio­nen hät­ten sich selbst sehr lan­ge schwer ge­tan mit der fried­li­chen Ko­exis­tenz. In ei­ner Schlüs­sel­po­si­ti­on se­he er die Mus­li­me, die gut in­te­griert in Eu­ro­pa le­ben und et­was von den gu­ten Sei­ten der eu­ro­päi­schen Le­bens­form – Men­schen­rech­te und Re­li­gi­ons­frei­heit – in ih­re Her­kunfts­län­der kom­mu­ni­zie­ren kön­nen.

NOZ vom 27.10.2017. Au­torin: Re­gi­ne Hoff­meis­ter, Fo­to Claus Adel­ski

Ehe­ma­li­ge hin­aus in die Welt

Lie­be Mit­glie­der,

erst­mals zog es Vor­stand und Bei­rat der Ehe­ma­li­gen-Ver­ei­ni­gung für ei­ne Sit­zung hin­aus in die Welt. Ge­nau­er ge­sagt, in die Nie­der­lan­de, nach Den Haag. Wir folg­ten ei­ner Ein­la­dung un­se­res Bei­rats­mit­glieds Uwe Hinxla­ge, der dort die Deut­sche In­ter­na­tio­na­le Schu­le Den Haag (DISDH) lei­tet.

Wir lern­ten ei­ne Schu­le ken­nen, die in vie­ler­lei Hin­sicht „an­ders“ ist. Es geht da­mit los, dass die DISDH als Pri­vat­schu­le letzt­lich nach der Pfei­fe des Schul­ver­eins tan­zen muss, der Trä­ger und Ei­gen­tü­mer ist. Hier ha­ben die – zah­len­den – El­tern ei­ne in­sti­tu­tio­nel­le Mehr­heit. Da vie­le El­tern in ge­ho­be­ner Po­si­ti­on in Bot­schaf­ten, Kon­su­la­ten oder ei­ner der zahl­rei­chen in­ter­na­tio­na­len Or­ga­ni­sa­tio­nen ar­bei­ten, hat Hinxla­ge es mit ei­ner „ins­ge­samt recht an­spruchs­vol­len Kli­en­tel“ zu tun, wie er es di­plo­ma­tisch aus­drückt. Das Schul­geld be­trägt 7350 Eu­ro pro Schul­jahr, was im Ver­gleich mit an­de­ren in­ter­na­tio­na­len Schu­len in Den Haag eher we­nig ist. Das wie­der­um liegt dar­an, dass der deut­sche Staat Zu­schüs­se gibt. Er hat ein In­ter­es­se dar­an, dass Deut­sche im Aus­land ei­ne Schul­ver­sor­gung nach deut­schen Stan­dards er­hal­ten. An der DISDH le­gen die Schü­ler nach dem 12. Schul­jahr die Deut­sche In­ter­na­tio­na­le Ab­itur­prü­fung (DIAP) ab. Die DIAP ist die in­ter­na­tio­na­le Va­ri­an­te des re­gu­lä­ren deut­schen Ab­iturs. Die­ser Ab­schluss wird auf der gan­zen Welt an­er­kannt und er­mög­licht ein Stu­di­um so­wohl in Deutsch­land als auch im Aus­land. „In­so­fern ha­ben wir es bei Lehr­plä­nen und Prü­fungs­an­for­de­run­gen auch mit der deut­schen Kul­tus­mi­nis­ter­kon­fe­renz zu tun“, er­klär­te Hinxla­ge.

Ei­ni­ge Ein­fluss­neh­mer sind da­mit be­schrie­ben. For­mal be­zeich­net sich die Schu­le als „un­ab­hän­gig“. Das trifft in­so­fern zu, als Hinxla­ge kei­ne Dienst­an­wei­sun­gen ei­ner mi­nis­te­ri­el­len Schul­be­hör­de emp­fängt, ob­wohl er wei­ter­hin aus Deutsch­land be­zahlt wird. Aber vie­le wol­len mit­re­den, wenn es um Schu­le geht. Das ist in Deutsch­land so und noch mehr im Aus­land. Groß­un­ter­neh­men, die teils das Schul­geld für ih­re An­ge­stell­ten über­neh­men und dar­über hin­aus als Spen­der auf­tre­ten, ver­schaf­fen sich Ge­hör. Und wenn der ägyp­ti­sche Bot­schaf­ter sich beim deut­schen Amts­trä­ger be­schwert, dass Hinxla­ge sei­nen Sohn (aus gu­ten Grün­den) nicht auf­neh­men will, dann kommt es auch schon mal zu ei­ner Ein­fluss­nah­me auf di­plo­ma­ti­schem We­ge. Mehr als ein Schul­lei­ter in Deutsch­land hat er zwi­schen wi­der­strei­ten­den In­ter­es­sen­ver­tre­tern zu ver­mit­teln. Und muss gleich­zei­tig auf gro­ßer in­ter­na­tio­na­ler Büh­ne re­prä­sen­tie­ren, ganz zu schwei­gen von fast re­gel­mä­ßi­gen Abend- und Wo­chen­end­ter­mi­nen. So manch ei­nen Kol­le­gen zer­reibt es da­bei. Die we­nigs­ten ste­hen die sechs Jah­re, auf die so ein Aus­lands­ein­satz an­ge­legt ist, durch.

Hinxla­ge lei­tet die DISDH seit 2013. Er hat sich ei­ne ge­wis­se Ro­bust­heit zu­ge­legt. Zu­dem ist die­se nicht sei­ne ers­te Aus­lands­mis­si­on. Von 1998 bis 2001 lehr­te er an der deut­schen Schu­le in Wa­shing­ton, D.C. Da­nach rief ihn die Hei­mat zu­rück. An der Ge­samt­schu­le Schin­kel wur­de er zu­nächst Fach­be­reichs­lei­ter und ab 2005 stell­ver­tre­ten­der Schul­lei­ter. 2013 pack­te ihn wie­der die Lust auf neue Her­aus­for­de­run­gen, um nicht zu sa­gen Aben­teu­er. Seit­dem ist er der Domp­teur ei­nes bunt zu­sam­men­ge­setz­ten Kol­le­gi­ums und von 400 Schü­lern aus 33 ver­schie­de­nen Na­tio­nen, an­ge­fan­gen bei den Drei­jäh­ri­gen im Kin­der­gar­ten bis zu den Ab­itu­ri­en­ten. Und er hält die Tra­di­ti­on ei­ner Schu­le hoch, die seit 1863 wich­ti­ge An­lauf­stel­le für deut­sche Spra­che und Kul­tur und ein Teil des in­ter­na­tio­na­len Le­bens in Den Haag ist.

Auf dem Rund­gang durch die Schu­le wun­der­ten wir uns zu­nächst über die her­me­ti­sche Ab­ge­schlos­sen­heit des Schul­kom­ple­xes und die Om­ni­prä­senz von Wach­leu­ten. Seit den Ter­ror­an­schlä­gen in Bel­gi­en und Frank­reich ent­schloss sich der Schul­ver­ein zu ei­ner deut­li­chen Ver­schär­fung des Si­cher­heits­stan­dards. Er­staun­lich fan­den wir auch, dass das Schul­ge­bäu­de mit sei­ner nach un­se­rem Emp­fin­den eher nichts­sa­gen­den Sech­zi­ger-Jah­re-Ar­chi­tek­tur un­ter Denk­mal­schutz steht. Das hat für Hinxla­ge die Kon­se­quenz, dass er vor je­dem Na­gel, den er in die Wand hau­en will, fra­gen muss. Die „Mo­nu­men­ten­wacht Ne­der­land“ ver­ste­he kei­nen Spaß. Wenn Auf­la­gen nicht ein­ge­hal­ten wür­den, droh­ten saf­ti­ge Stra­fen.

Be­mer­kens­wert fan­den wir die gu­te schul­tech­ni­sche Aus­stat­tung. Je­der Klas­sen­raum ver­fügt über ein elek­tro­ni­sches White­board. Schmun­zeln muss­ten wir im Kin­der­gar­ten-Vor­raum über die fein säu­ber­lich an den Gar­de­ro­ben­ha­ken hän­gen­den „LiceSafe“-Säcke. Um die Über­tra­gung von Kopf­läu­sen über die Klei­dungs­stü­cke zu ver­hin­dern, muss je­des Kind sei­ne Ja­cke in ei­nen Läu­se­sack ste­cken.

Nach un­se­rem „Ar­beits­be­such“ in der Schu­le lu­den uns Uwe Hinxla­ge und sei­ne Frau in ih­re Pri­vat­woh­nung auf ei­nen „Bor­rel“ ein. Das ist der nie­der­län­di­sche Be­griff für ei­nen zwang­lo­sen Um­trunk am Abend un­ter Dar­rei­chung von Häpp­chen. Es wur­de au­ßer­or­dent­lich „ge­zel­lig“ und wir den­ken mit schlech­tem Ge­wis­sen dar­an zu­rück, was wir Uwe und sei­ner Fa­mi­lie mit un­se­rer über­gro­ßen nächt­li­chen Aus­dau­er zu­ge­mu­tet ha­ben. Egal, am nächs­ten Mor­gen tra­ten wir pünkt­lich zur Stadt­be­sich­ti­gung an, bei der uns Uwe die Re­gie­rungs­haupt­stadt mit ih­ren his­to­ri­schen Ge­bäu­den, Ein­kaufs­stra­ßen, dem Re­gie­rungs­sitz, dem Kö­nigs­schloss in Was­senaar und den zahl­rei­chen in­ter­na­tio­na­len In­sti­tu­tio­nen nä­her brach­te. Die Deut­sche Evan­ge­li­sche Kir­che in der Blei­jen­burg stell­te uns Pas­tor Jan Ma­this vor. Sie ist ähn­lich der Deut­schen Schu­le ein In­te­gra­ti­ons­punkt für die deut­sche Com­mu­ni­ty. Da­bei tra­fen wir auf den ehe­ma­li­gen Rats­gym­na­si­as­ten Ul­rich Thöle (Ab­itur 1968), der als Rechts­an­walt in Den Haag lebt und ar­bei­tet und der Kir­che als Prä­di­kant dient.

So dank­bar wir Uwe Hinxla­ge und sei­ner Frau für ih­re über­gro­ße Gast­freund­schaft sind, so we­nig ste­hen wir bei un­se­rer Ver­ei­ni­gung in der Schuld. Das nur als Hin­weis an die Kas­sen­prü­fer: Wir Mit­rei­sen­den ha­ben al­les selbst be­zahlt und die Ver­eins­kas­se mit kei­nem Cent be­las­tet! Und sind dar­über hin­aus öko­lo­gisch kor­rekt mit der Bahn ge­reist, mit ein­mal Um­stei­gen – zwei­ter Klas­se, und das als erst­klas­si­ger Ver­ein.

Für die Rei­se­grup­pe aus Vor­stand und Bei­rat:
Joa­chim Dierks.

Wer? Wie? Was?

Wer hat sie nicht schon ge­se­hen? Die vier blau­en Krei­se von Fe­li­ce Va­ri­ni auf der Ma­ri­en­kir­che und den um­lie­gen­den Häu­sern. In der „Kunst­hal­le Os­na­brück“ sind zwei wei­te­re In­stal­la­tio­nen des re­nom­mier­ten Künst­lers zu se­hen. In Ko­ope­ra­ti­on mit der Kunst­hal­le ha­ben sich die Schü­ler des Kunst­pro­fils 12A3 mit sei­nem Werk aus­ein­an­der­ge­setzt und ste­hen nun, ein­ge­klei­det in schwar­ze T-Shirts mit dem Auf­druck „Wer? Wie? Was?“, dem Be­su­cher fach­kun­dig Re­de und Ant­wort (http://kunsthalle.osnabrueck.de/kunst-erleben/rundgaenge.html). So ge­sche­hen in der Kul­tur­nacht am 26. Au­gust und bei der Ver­nis­sa­ge am 6. Ju­ni, die so­gar mit ei­nem ge­mein­sa­men Abend­essen mit dem Künst­ler ab­schloss. Schon im Vor­jahr hat­te das Kunst­pro­fil im Rah­men des Pro­jek­tes „Schü­ler für Schü­ler“ mit Frau Schul­te, der Ku­ra­to­rin für Pu­bli­kum­s­teil­ha­be und Ler­nen, zu­sam­men­ge­ar­bei­tet und Klas­sen des Rats­gym­na­si­ums durch die In­stal­la­ti­on „for­ma for­ma“ von Da­vid Rau­er und Joshua Sass­manns­hau­sen ge­führt.
Vom 10.09. bis 12.09.2017 fand das „31. In­ter­na­tio­na­le Welt­frie­dens­tref­fen“ in den Frie­dens­städ­ten Os­na­brück und Müns­ter statt. In Os­na­brück wa­ren hoch­ran­gi­ge Ver­tre­ter der ver­schie­de­nen Welt­re­li­gio­nen zu Gast, in Müns­ter die in­ter­na­tio­na­le po­li­ti­sche Pro­mi­nenz, u.a. An­ge­la Mer­kel. Nach der Ab­schluss­ze­re­mo­nie vor dem Rat­haus am Diens­tag fan­den sich die Re­li­gi­ons­ober­häup­ter zu ei­nem Ga­la­din­ner in der „Kunst­hal­le Os­na­brück“ ein. Hier wur­den sie auch vom Werk Va­ri­nis, den Rats­schü­lern als Va­ri­ni-Ex­per­ten und dem Os­na­brü­cker Ober­bür­ger­meis­ter Grie­sert emp­fan­gen. Un­se­re Schü­ler er­wie­sen sich als sach­kun­di­ge An­sprech­part­ner, in eng­li­scher und so­gar ja­pa­ni­scher Spra­che, für die Wür­den­trä­ger aus zahl­rei­chen Staa­ten. Sie konn­ten auch bei prak­ti­schen Fra­gen nach Mit­bring­seln, Se­hens­wür­dig­kei­ten oder gar Bus­ver­bin­dun­gen wei­ter­hel­fen und es ent­wi­ckel­ten sich et­li­che Ge­sprä­che über Re­li­gi­on. Die Zwölft­kläss­ler wa­ren be­ein­druckt von den un­ter­schied­li­chen lit­ur­gi­schen Ge­wän­dern, Spra­chen und Kul­tu­ren. Zu gu­ter Letzt durf­ten sie sich am Buf­fet be­die­nen. Für die Schü­ler war der Abend „bes­ser als er­war­tet“, „in­ter­es­sant“ und ei­ne „wert­vol­le Er­fah­rung“.

Re­gis Bau­manns, 17.09.2017

OMO in Bad Es­sen

Aus­ge­ruht nach dem Fei­er­tag fuh­ren sechs Schü­le­rin­nen und sechs Schü­ler (end­lich mal ei­ne aus­ge­gli­che­ne Be­set­zung) mit zwei be­glei­ten­den Lehr­kräf­ten nach Bad Es­sen um her­aus­zu­fin­den, wer ne­ben der nor­ma­len Schul­ma­the­ma­tik am bes­ten mit kniff­li­gen ma­the­ma­ti­schen Pro­ble­men um­ge­hen kann. An­lass war die 22. Os­na­brü­cker Ma­the­olym­pia­de (OMO), an der 43 Teams aus 15 Schu­len teil­nah­men. Bei dem Wett­be­werb kommt es gar nicht so sehr auf Re­chen­fer­tig­kei­ten an, son­dern viel­mehr auf zün­den­de Ideen, die dann struk­tu­riert und ziel­füh­rend um­ge­setzt wer­den kön­nen.

Im ers­ten Teil pro­bier­ten sich vier Schü­le­rin­nen und Schü­ler der 6. Klas­se in der ers­ten Run­de ei­ne Stun­de lang Zah­len­rei­hen und Lo­gik­pro­ble­men aus, um dann nach ei­ner Stär­kung bei Ku­chen und Bröt­chen im zwei­ten Teil den Rest des Kör­pers  ge­treu dem Mot­to „mens sa­na in cor­po­re sa­no“ zu for­dern. Man muss es al­so nicht nur im Köpf­chen, son­dern auch in Ar­men und Bei­nen ha­ben. Al­ler­dings leg­te  un­ser Team den Schwer­punkt eher auf den Kopf­teil und er­reich­te da­mit ins­ge­samt ei­nen Platz in der gol­de­nen Mit­te der Er­geb­nis­ta­bel­le.

Die acht Teil­neh­mer der Jahr­gän­ge 8 bis 10 (ein Team aus der ach­ten Klas­se, ei­nes aus der neun­ten und zehn­ten Klas­se) durf­ten da­ge­gen nur bei ei­ner Run­de an­tre­ten, da nur die bes­ten vier Teams in ei­ne zwei­te Run­de wei­ter­kom­men, in der nach nur zwan­zig-mi­nü­ti­ger Vor­be­rei­tung zwei Auf­ga­ben ge­löst und dann auch noch über­zeu­gend prä­sen­tiert wer­den müs­sen. Das klingt ein­fa­cher als es dann tat­säch­lich ist. Trotz­dem wur­den die Vor­trä­ge die­ser zwei­ten Run­de mit gro­ßem In­ter­es­se von al­len ver­folgt. Er­folg­reich war die­ses Jahr das Team des Ca­ro­li­nums, knapp vor dem Team des Ernst-Mo­ritz-Arndt Gym­na­si­ums. Un­se­re Mann­schaf­ten lan­de­ten bei­de im Mit­tel­feld der 23 teil­neh­men­den Teams, wo­bei sich her­aus­stell­te, dass der un­te­re Jahr­gang viel­leicht noch nicht al­le Be­rei­che der Ma­the­ma­tik be­herrscht, bei den ge­ge­be­nen Auf­ga­ben aber bes­ser ab­schnitt als die äl­te­ren Schü­ler. Mal se­hen, ob die­se Schar­te im nächs­ten Jahr wie­der aus­ge­wetzt wer­den kann.

In den Pau­sen zwi­schen den Auf­ga­ben­tei­len sorg­ten Schü­ler und El­tern des Gym­na­si­ums in Bad Es­sen sehr le­cker und ab­wechs­lungs­reich für das leib­li­che Wohl und die be­treu­en­den Leh­rer er­hiel­ten ei­nen Ein­blick über die Mög­lich­kei­ten, QR-Codes im Un­ter­richt ein­zu­set­zen. Au­ßer­dem wur­de mit Hil­fe von Gum­mi­bär­chen die Ge­winn­stra­te­gie beim Zie­gen­pro­blem (ver­gleich­bar mit dem „Zonk“ Spiel aus dem Fern­se­hen; die Äl­te­ren wer­den sich er­in­nern) le­cker si­mu­liert und er­klärt. Trotz ei­ni­ger Län­gen im Ab­lauf war es ei­ne sehr ge­lun­ge­ne Ver­an­stal­tung, die al­len Be­tei­lig­ten viel Spaß mach­te und die Mög­lich­keit bot, Ein­bli­cke auch in an­de­re Schu­len zu erhalten.Wir freu­en uns auf die nächs­te Run­de in Bramsche und hof­fen auf noch mehr In­ter­es­sen­ten für krea­ti­ves Kno­beln – wir wür­den uns freu­en.

23.06.2017, Text und Fo­to, Kat­ja Linn

Sie­ger­eh­rung der bes­ten Mat­te-Ma­ti­ker beim „Kän­gu­ru der Ma­the­ma­tik“

Be­reits am 16. März fand un­ter dem Mot­to „Mat­te-Ma­tik“ der dies­jäh­ri­ge Wett­be­werb „Kän­gu­ru der Ma­the­ma­tik“ bei uns am Rats­gym­na­si­um statt. Und nun war es end­lich so­weit: Nach­dem die vie­len Punk­te der welt­weit mehr als 900.000 teil­neh­men­den Schü­le­rin­nen und Schü­ler aus­ge­zählt wur­den, konn­ten die Prei­se in ei­ner klei­nen Fei­er­stun­de in der Au­la an die bes­ten Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer un­se­rer Schu­le über­ge­ben wer­den. Mit sechs drit­ten, zehn zwei­ten und zwei ers­ten Plät­zen hat un­se­re Schu­le wie­der­um über­durch­schnitt­lich gut ab­ge­schnit­ten. Wir sa­gen „Herz­li­chen Glück­wunsch“ und wün­schen viel Spaß mit den Prei­sen!

 

 

 

 

 

Ro­bert Stut­zen­stein, Frank Pund­sack

Finn­land­aus­tausch am Rats 2017

In der Rück­run­de des Finn­land­aus­tauschs der neun­ten Klas­sen stand kurz vor den Os­ter­fe­ri­en das Heim­spiel an. Aber an­ders als beim Fuß­ball gin­gen aus der Be­geg­nung der bei­den Teams nur Ge­win­ner her­vor: Un­se­re Gäs­te aus Kon­tio­lah­ti zeig­ten ei­ne an­ste­cken­de Fröh­lich­keit und be­geis­ter­ten sich für Ele­fan­ten im Zoo, Dra­chen­boot­ren­nen, mit­tel­al­ter­li­che Rat­häu­ser in Bre­men und Os­na­brück, das schö­ne Früh­lings­wet­ter und Ger­man Brat­wurst. Wir Gast­ge­ber leg­ten uns mäch­tig ins Zeug, um uns für die schö­ne Zeit in Finn­land zu re­van­chie­ren. Und al­le ver­stan­den sich so gut, dass ne­ben­bei auch noch Eng­lisch ge­lernt wur­de.

Text: Chris­ti­na Thie­sing, Fo­tos: Dr. Frie­de­mann Neu­haus

Wei­te­re Im­pres­sio­nen vom Finn­land­aus­tausch gibt es hier.

Olym­pio­ni­kin ver­edelt ih­re Leis­tun­gen

Über 40.000 Teil­neh­mer tra­ten in die­sem Schul­jahr bei der Ma­the­ma­tik-Olym­pia­de in Nie­der­sach­sen an. Die bes­ten 223 von ih­nen er­mit­tel­ten nun bei der Nie­der­säch­si­schen Lan­des­run­de die Lan­des­sie­ger. Dar­un­ter wa­ren auch Fen­ja Krebs und Leo Pa­pen­hau­sen, die sich im Vor­feld mit ih­ren her­aus­ra­gen­den Leis­tun­gen aus den ers­ten bei­den Run­den für den Lan­des­ent­scheid qua­li­fi­ziert hat­ten.

Die bei­den Schü­ler vom Rats­gym­na­si­um be­schäf­tig­ten sich im ma­the­ma­ti­schen In­sti­tut der Uni Göt­tin­gen mit kniff­li­gen Auf­ga­ben, die lo­gi­sches Den­ken, Kom­bi­na­ti­ons­fä­hig­keit und ei­nen krea­ti­ven Um­gang mit ma­the­ma­ti­schen Me­tho­den vor­aus­set­zen. Fen­ja konn­te da­bei ih­re be­son­de­ren Leis­tun­gen mit ei­ner Bron­ze-Me­dail­le ver­edeln. Herz­li­chen Glück­wunsch!

Wir gra­tu­lie­ren Fen­ja und Leo für ihr tol­les Ab­schnei­den in dem Wett­be­werb!

Frank Pund­sack, 26.02.17

(Quel­le Fo­to: mo-ni.de)

In Bre­mer­ha­ven rund um die Welt

Schwit­zen, frie­ren, stau­nen und la­chen – die­se Pro­gramm­punk­te stan­den für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Sprach­lern­klas­se bei ih­rer Ex­kur­si­on zum Kli­ma­haus Bre­mer­ha­ven auf der Ta­ges­ord­nung. In der Wis­sens- und Er­leb­nis­welt konn­ten sie auf ei­ner Rei­se ent­lang des ach­ten Län­gen­gra­des ei­nen Ein­druck von den ver­schie­de­nen Kli­ma­zo­nen der Er­de ge­win­nen und Aspek­te ganz un­ter­schied­li­cher Kul­tu­ren ken­nen­ler­nen. Ih­re Tour führ­te sie von Bre­mer­ha­ven in die Schweiz, nach Sar­di­ni­en, zum Ni­ger, nach Ka­me­run, in die Ant­ark­tis, nach Sa­moa und Alas­ka und wie­der zu­rück.

Die Ex­kur­si­on ist ein Bau­stein des von der Sie­mens-Stif­tung ge­för­der­ten Pro­jek­tes „MINT in der Sprach­lern­klas­se ent­de­cken, för­dern und for­dern“ am Rats­gym­na­si­um.

 

Frank Pund­sack, 04.02.2017

Vie­len Dank für Ih­re Hil­fe!

Sehr ge­ehr­te Da­men und Her­ren,

ganz herz­lich möch­ten wir uns zu Weih­nach­ten bei Ih­nen für al­le Ver­bun­den­heit be­dan­ken. Uns trägt ge­mein­sam die Vi­si­on und der Wil­le, dass das Le­ben jun­ger Men­schen ge­lingt.

Vie­le Kin­der und Ju­gend­li­che sind aus­ge­sto­ßen und aus­ge­grenzt.

Don Bosco hat dies im Bild der Edel­stei­ne aus­ge­drückt, die im Staub auf dem Bo­den lie­gen. Sie auf­zu­he­ben, sie zum Leuch­ten zu brin­gen, kann ge­lin­gen durch lie­be­vol­le Zu­wen­dung und Stär­kung der vor­han­de­nen Fä­hig­kei­ten.

Un­ter die­ser The­ma­tik steht auch das kom­men­de Don Bosco Fo­rum im Ja­nu­ar, zu dem wir sehr herz­lich ein­la­den. ,, Und raus bist du“ ist die Er­fah­rung vie­ler jun­ger Men­schen welt­weit. Sehr oft führt die­ses Ge­fühl der Aus­gren­zung zu Ge­walt und Ra­di­ka­li­sie­rung.

Auf dem Fo­rum wol­len wir ge­mein­sam nach We­gen su­chen, jun­ge Men­schen an­zu­neh­men und teil­ha­ben zu las­sen.

Dass Sie mit uns in die­sem An­lie­gen ver­bun­den sind, ist für mich ei­ne sehr po­si­ti­ve Er­fah­rung, für die ich sehr dank­bar bin. Ich wün­sche Ih­nen und al­len Ih­ren Lie­ben ein fro­hes Weih­nachts­fest und Got­tes Se­gen für das neue Jahr 2017 !

Mit herz­li­chen Grü­ßen

Pa­ter Cle­mens Schlier­mann SDB Mis­si­ons­pro­ku­ra­tor