Vielfalt als Prinzip

Achte Präsentationsveranstaltung des „Osnabrücker Projektsommers“

Schüler als Vortragende in Universitätsräumen, diesen Rollenwechsel konnten ca. 200 Zuhörer am Freitag, den 24. 11. 2017 im European Legal Studies Institute (ELSI) in der Süsterstraße erleben. Als Abschluss des „Osnabrücker Projektsommers“, einer Kooperation zwischen der Universität und dem Ratsgymnasium Osnabrück referierten 25 Schüler und Schülerinnen des Ratsgymnasiums zu selbst gewählten Themen, auf die sie sich mit der Unterstützung von Lehrern, wissenschaftlichen Mitarbeitern, Professoren der Universität oder anderen Experten als Mentoren vorbereitet hatten. Als Hausherr eröffnete Prof. Schulte-Nölke die Veranstaltung. Besonders beeindruckt zeigte er sich in seiner Ansprache von dem enormen Spektrum der Interessenlagen der Schüler, die sich wieder in ein Thema ihrer freien Wahl und Interessenlage einarbeiten konnten. So vielfältig wie die Themenwahl gestaltete sich der abwechslungsreiche Vortragsabend, wie die angeführte Auflistung der Referatsthemen dokumentiert:

Umweltverschmutzung durch Jeans (Lena Beckmann, Ioana Boltres), Eine autofreie Stadt – ist das möglich? (Jonna Bleeker), Die psychologische Wirkung von Musik auf Menschen (Julius Braun), Prothesen – wie sie mit dem Körper agieren (Mika Dombrowsky), Die Macht von Scientology (Thea Felsner), Raumschiff Erde – warum auf unserem Planeten Leben entstehen konnte (Jette Grünloh), Wie funktioniert ein Laser? (Utkarsh Gupta), Häuser aus Plastikflaschen (Ilsa Hagemann), Der Einfluss der griechischen Mythen früher und heute (Kilian Hindersmann, Julian Meyer), Das Internet – Funktionsweise und Strukturen (Bennet Hoppe), „Tiere helfen Menschen“ (Mailin Hüring), Die Logik in der nichtsprachlichen Kommunikation (Fenja Krebs), Überlebensstrategien von Tieren in der Tiefsee (Jun-Hie Kim, Salome Röls), Mythen hinter den Sternzeichen(Felicitas Klann), Geschichte der Atommodelle (Raphael Koestel, Bennet Henke), Das Okavango-Delta: Bsp. für umweltfreundlichen Tourismus? (Antonia Rauschen), Das Stanford-Prison-Experiment (Alyssa Raddatz), Pyrotechnik (Finn-Luis Rehbock, Maximilian vor dem Brocke), Auswirkungen von Sport auf Körper und Seele (Emily Ubber), Wie erzeugen Zitteraale Strom? (Max Werries).

Schon im März begann der Osnabrücker Projektsommer 2017, an dem sich interessierte Schüler und Schülerinnen informieren konnten. Nach schulinternen Fortbildungen zu Präsentations- und Vortragstechniken durch die betreuenden Kollegen Sylvia Janßen und Robert Stutzenstein und mit Unterstützung ihrer Mentoren haben die Teilnehmer Anfang November ihre Generalproben absolviert, um gut vorbereitet ihren „großen Auftritt“ an der Universität anzutreten. Herzlichen Glückwunsch!

Sylvia Janßen, Robert Stutzenstein, 04.12.2017

 

Einfach nur tüfteln – einfach nur probieren!

5. Tüftel-Tiger-Wettbewerb am Ratsgymnasium

So lautet das Motto des naturwissenschaftlich-technischen Wettbewerbs „Tüftel-Tiger“ des Ratsgymnasiums Osnabrück. Am Dienstag, den 4. April trafen sich nachmittags 34 Grundschülerinnen und -schüler aus 12 Grundschulen, um pro Schulteam 6 Aufgaben zu lösen, bei denen es um kreative Ideen und geschicktes Basteln zum Lösen technischer Probleme geht.

Während Margarete, Max und Tobias versuchen, einen komplizierten Knoten in einer Kugelkette zu lösen, konstruieren Friedrich, Daris und Jona eine möglichst tragfähige Brücke, nur aus Papier gefaltet: „Der Ziehharmonika-Trick funktioniert am besten!“

Nebenan wird eine Kugelbahn optimiert: Merle, Paula und Hennes lenken Stahlkugeln durch geschicktes Verbiegen eines Plastikschlauches so, dass diese möglichst langsam durch diese Kugelbahn rollen. „Man muss die Kugel nur möglichst lange oben behalten“, so ein Teilnehmer. Zusätzlich waren Spiralnudeln zu schätzen und mehrere elektrische Schaltungen zu erfinden.

Nach dem Absolvieren der Wettbewerbsaufgaben war noch ausreichend Zeit zum Spielen auf dem Pausenhof oder zum Basteln eines Flugapparates aus Plastikbechern, der mit einem Gummiband abgeschossen werden muss.

Hier die mit Sachpreisen belohnten ersten Plätze:

  1. Platz: Franz-Hecker-Schule (Silas Lang, Maximilian Klekamp, Finja Hagen)
  2. Platz: Grundschule Voxtrup (Emilyan Moczynski, Ninette Kornelsen, Max Lampke)
  3. Platz: Grundschule Eversburg (Lena Twent, Jasper Kümmel, Tobias Diening)

Des Weiteren haben teilgenommen: Grundschule Pye, Elisabethschule, Drei-Religionen-Schule, Waldschule Lüstringen, Heinrich-Schüren-Schule, Altstädter Schule, Grundschule Sutthausen, Rosenplatzschule, Grundschule Atter

Unser Dank gilt dem Profilkurs Klasse 8 von Herrn Steffgen, der Klasse 11C2 und etlichen ehemaligen Teilnehmern des Tüftel-Tigers, die uns als Betreuer, Scouts, Aufgabensteller, Empfangskomitee, Caterer und Punkterichter unterstützt haben.

05.04.2017, Text, Fotos: Robert Stutzenstein

MINT400 in Berlin

Rebecca Menkhaus, Helena Stengel und Matthias Tiemann (Jahrgang 11) hatten die Chance, an den MINT400-Tagen vom 23. bis zum 25. Februar 2017 in Berlin teilzunehmen. Zu den MINT-Themen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) stellten zahlreiche Unternehmen und Vereine 400 Schülern aus ganz Deutschland neue Forschungsentwicklungen oder Produkte im KOSMOS in Berlin vor.

Auf dem sogenannten Bildungsmarkt konnte man sich über Aktionen von Robotikmeisterschaften bis hin zu Brennstoffzellen informieren. Es ergaben sich viele Gespräche, man traf unheimlich viele freundliche Menschen und man hatte nach kürzester Zeit das Gefühl, etwas Sinnvolles für sich selbst zu tun.

Nach einer gemeinsamen Einführung und Willkommensrede nahmen wir an einstündigen, selbst ausgewählten Fachvorträgen verschiedenster Themen teil, zum Beispiel an einem Fachvortrag über zerstörungsfreie Materialprüfung mit Hilfe von Röntgenstrahlen und Ultraschall oder über Grundalgen des Global Positioning System (GPS)

Am nächsten Tag wurden alle 400 Schüler auf über 30 Unternehmen in ganz Berlin verteilt. Dort hielten Wissenschaftler und Techniker zu allen möglichen Themen Vorträge. Man konnte Fragen stellen und erfuhr eine ganze Menge interessanter Dinge und vor allem hatte man Einblick in die Forschungsinstitute Deutschlands. Zudem konnte man auch praktisch tätig werden, z. B. in bei Experimenten in Schülerlaboren.

Abends wurde ein abschließender Vortrag von Ralph Caspers von der „Sendung mit der Maus“ und Thomas Reiter gehalten und es wurden einige Schüler im naturwissenschaftlichen Bereich geehrt. Eine Live-Band begleitete die Abschlussveranstaltung mit neumodischer Musik, die ausschließlich auf Tablets gespielt wurde. Damit endete das MINT-Projekt.

Matthias Tiemann, Helena Stengel und Rebecca Menkhaus

In Bremerhaven rund um die Welt

Schwitzen, frieren, staunen und lachen – diese Programmpunkte standen für die Schülerinnen und Schüler der Sprachlernklasse bei ihrer Exkursion zum Klimahaus Bremerhaven auf der Tagesordnung. In der Wissens- und Erlebniswelt konnten sie auf einer Reise entlang des achten Längengrades einen Eindruck von den verschiedenen Klimazonen der Erde gewinnen und Aspekte ganz unterschiedlicher Kulturen kennenlernen. Ihre Tour führte sie von Bremerhaven in die Schweiz, nach Sardinien, zum Niger, nach Kamerun, in die Antarktis, nach Samoa und Alaska und wieder zurück.

Die Exkursion ist ein Baustein des von der Siemens-Stiftung geförderten Projektes „MINT in der Sprachlernklasse entdecken, fördern und fordern“ am Ratsgymnasium.

 

Frank Pundsack, 04.02.2017

„Bis sich die Balken biegen“ – Am Rats wurde wieder getüftelt

Wie hoch kann man einen Turm aus Schwämmen bauen? Kann man Schaltungen überprüfen, indem man die richtigen Lampen herausschraubt? Hört man eigentlich, wann ein Glas fast komplett mit Wasser befüllt ist? Wie muss eine möglichst langsame Kugelbahn aussehen? Wie baut man aus Brettern eine möglichst stabile Brücke?– Diese Aufgaben waren beim diesjährigen Wettbewerb „Tüftel-Tiger“ durch Probieren, Kombinieren, Beharrlichkeit und innovative Ideen – kurz: Tüfteln – zu lösen, jeweils in 10 Minuten. 27 Kinder aus den Grundschulen Eversburg, Pye, Atter, Voxtrup, der Franz-Hecker-Schule, der Drei-Religionen-Grundschule, der Elisabethschule und der Waldschule Lüstringen trafen sich am 24. Mai im Ratsgymnasium zur zweiten Runde des Tüftel-Tigers, der von der VME-Stiftung Osnabrück-Emsland unterstützt wird. Nachdem jedes Schulteam sich den 5 Tüftel-Aufgaben gestellt hatte, konnten die Grundschüler nach einer Spielpause auf dem Schulhof noch den wohl einfachsten Elektromotor der Welt, bestehend aus einer Batterie, einer Schraube, einem kleinen Magneten und einem Streifen Alufolie, zusammenbauen, bevor es an die Siegerehrung ging. Hier die ersten drei Plätze:

  1. Platz: Grundschule Atter (Wesley Osigwe, Jan Bardenberg, Madina Zainutdinov)
  2. Platz: Grundschule Voxtrup (Stella Kaiser, Niklas Greb, Johanna Pohlmann)
  3. Platz: Franz-Hecker-Schule (Janne Froh, Katharina Hirata, Line Kirschker).

Herzlichen Glückwunsch!

Herzlichen Dank an die Ratsschüler, die uns unterstützt haben! Schüler der Klasse 11C1, Frau Crone, Herr Steffgen, unser ehemailger FSJler Paul Nagel und unsere ehemalige Praktikantin Imke Bolz übernahmen die Aufgaben als Team- und Stationsbetreuer, Pausenaufsicht und das Catering. Ein weiterer Dank geht an Herrn Müller für die tollen Fotos!

30.05.2016, Stu

MINT 400 in Berlin – Technologie und Perspektiven

Am Donnerstag, den 4. Februar 2016 sind wir mit dem Zug nach Berlin gestartet. Als wir in Berlin angekommen sind, sind wir gleich danach mit der S-Bahn zum Adlershof gefahren, wo wir mit einem Imbiss empfangen wurden. Zur gleichen Zeit wurden uns an verschieden Ständen Studiengänge zum Thema Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik vorgestellt. Gleich darauf, um etwa 17:00 Uhr, wurden wir, zusammen mit den Rund 400 anderen Schüler und Schülerinnen, in einen Saal gelassen, wo wir uns einige Vorträge von unteranderem erfolgreichen Teilnehmern von Jugend forscht angehört haben. Anschließend hatten wir einen freien Abend.

Am 5 Februar sind wir dann zu den von uns gewählten Workshops gefahren. (Nico: AntMe(Informatik); Svenja: CSI vs. Reality). Nach diesen Workshops gab es wieder einen Empfang im Adlershof. Auch an diesem Abend haben wir uns wieder interessante Vorträge und Präsentationen angehört, unteranderem zum Thema „Science oder Fiction“. Zum Ende der Veranstaltung „MINT 400“ wurden uns noch alle Mitwirkende vorgestellt, bis es am Abend ein Buffetessen gab. Auch dieser Abend war uns wieder freigestellt.

Am Samstag, den 6 Februar sind wir wieder mit dem Zug zurück nach Osnabrück gefahren.

Die Veranstaltung MINT 400 hat uns beiden insgesamt sehr gut gefallen. Nicht nur die gewählten Workshops, sondern auch die Vorträge waren interessant. Weshalb wir die Veranstaltung MINT 400 auf jeden Fall weiterempfehlen würden.

14.02.2016 Svenja Striedelmeier, Nico Ackermann

Schüler des Ratsgymnasiums gewinnen einen „Dr. Hans Riegelfachpreis“

Anna-Katharina Langerenken und Finn Stutzenstein sind für ihre Facharbeiten am 10.07. in der Universität Osnabrück mit jeweils einem 2. Preis der „Dr. Hans Riegel-Fachpreise 2015“ ausgezeichnet worden.

Fin Stutzenstein hat den Preis für seine Arbeit „Zufallsgeneratoren und die Güte von generierten Zahlenfolgen“ im Fachgebiet Mathematik erhalten.

Anna-Katharina hat in ihrer Facharbeit mit dem Thema „Untersuchung von Startbahnlängen“ die Fragestellung untersucht, ob ein Airbus A380 auf dem Flughafen Münster/Osnabrück starten kann. Dafür hat sie den Preis für interdisziplinäre Arbeiten erhalten.

Die Preisträger hatten im Rahmen der Preisverleihung die Gelegenheit, zentrale Ergebnisse und Untersuchungsmethoden ihrer Arbeiten vorzustellen.

Fin betont dabei insbesondere die Bedeutung von Zufallszahlen bei der Simulation stochastischer Prozesse. Solche Zahlen werden beispielsweise für Computerspiele benötigt. Außerdem hat er deutlich machen können, dass es schwierig ist, mathematisch generierte Zufallszahlenfolgen so zu erzeugen, dass das Berechnungsverfahren verdeckt bleibt.

Anna-Katharina erläutert bei der Vorstellung ihrer Arbeit, wie sie auf der Grundlage der newtonschen Mechanik den Startvorgang eines Airbus A380 modelliert hat. Da unter Einbeziehung unterschiedlicher Reibungskräfte die Gleichungen nicht analytisch lösbar sind, hat sie die Gleichungen mit Hilfe eines Tabellenkalkulationsprogramms numerisch gelöst. Das Ergebnis ist: Die Startbahnlänge des Flughafens Münster/Osnabrück ist zu kurz, zumindest für einen voll beladenen Airbus A380.

Beide Preisträger erhielten neben einer Urkunde und einer Geldprämie noch einen mit Gummibärchen gefüllten „Bären“, der daran erinnern soll, dass die Stiftung, die die Fachpreise verleiht, von Dr. Hans Riegel, dessen Vater der Gründer der Firma Haribo war, gegründet worden ist.

Die betreuenden Lehrer Hans-Christian Müller und Michael Frenzel freuen sich mit den Preisträgern und gratulieren herzlich.

FZ, 11.07.2015

MINT-EC-Zertifikat

Das MINT-EC-Zertifikat wird als Auszeichnung an Abiturientinnen und Abiturienten verliehen, die sich über den Unterricht hinaus im MINT-Bereich engagiert haben. Die drei Stufen des Zertifikates ermöglichen eine Differenzierung zwischen interessierten und überdurchschnittlich begabten Schülerinnen und Schülern einerseits und herausragenden und weit über das zu erwartende Maß engagierten andererseits.

Hochschulen und Wirtschaftsunternehmen bietet das MINT-EC-Zertifikat eine verlässliche, von den Schulsystemen der Bundesländer unabhängige Einordnung der Schülerleistungen sowie der Anforderungsniveaus bei den zahlreichen Schüler-MINT-Wettbewerben, Schüler-MINT-Camps, Schüler-Akademien und anderen MINT-Angeboten für Schülerinnen und Schüler.

Schülerinnen und Schüler, die das MINT-EC-Zertifikat erhalten, müssen Mindestanforderungen in den drei Anforderungsfeldern
I Fachliche Kompetenz
II Fachwissenschaftliches Arbeiten
III Zusätzliche MINT-Aktivitäten
erfüllen.

In jedem der drei Anforderungsfelder werden die Schülerleistungen einer der
drei Stufen
1 „mit Erfolg“
2 „mit besonderem Erfolg“
3 „mit Auszeichnung“
zugeordnet.

Ein Zertifikat wird nur verliehen, wenn in jedem der drei Felder mindestens die Stufe 1
erreicht wurde. Details hierzu siehe Handbuch: https://www.mint-ec.de/mint-ec-zertifikat.html/download/35.

Schülerheft: https://www.mint-ec.de/mint-ec-zertifikat.html/download/41
Antragsformular: https://www.mint-ec.de/mint-ec-zertifikat.html/download/39
Schulinterne Regelungen: https://www.ratsgymnasium-os.de/wp-content/uploads/2015/10/Schulinterne_Regelungen_Vergabe_MINT-EC-Zertikat.pdf
Erläuterungen zur Vergabe: https://www.ratsgymnasium-os.de/wp-content/uploads/2015/10/Erläuterungen_Vergabe_MINT-EC-Zertifikat_04-2015.pdf

Für Fragen stehen am Ratsgymnasium Osnabrück Herr Stutzenstein (robert.stutzenstein@rats-os.de) und Frau Marquard (claudia.marquard@rats-os.de) zur Verfügung.

MAR 14.10.2015

MINT 400 – Das Hauptstadtforum

Seit 2010 ist das Ratsgymnasium ein MINT Excellence-Center. Dieses Prädikat wird an Schulen verliehen, deren Lehre in Mathe, den Naturwissenschaften, in Informatik oder im technischen Bereich besonders gut ist. Des Weiteren ermöglicht es den Schülern der ausgezeichneten Schulen an sogenannten „MINT-Camps“ teilzunehmen und so unter anderem einen Eindruck über die Berufsaussichten im MINT-Bereich zu bekommen. Die größte dieser Veranstaltungen ist das jährlich stattfindende, zweitägige Hauptstadtforum „MINT 400“ in Berlin. Auch in diesem Jahr nahmen wieder Schülerinnen und Schüler des Ratsgymnasiums an der Veranstaltung teil.

Nach einer Begrüßungsveranstaltung und einem Vortrag zum Thema „Die molekulare Erforschung von Alzheimer- wie Biologen und Mediziner zusammenarbeiten“ wurden Fachvorträge zu sechs verschiedenen Themen gehalten, von denen man im Voraus einen wählen konnte. Der Abend stand zur freien Verfügung.

Am Freitag gab es insgesamt 31 Workshops, die circa sieben Stunden dauerten. In allen ging es um Themen aus dem MINT-Bereich und sie fanden an den jeweiligen Instituten teilweise auch mit Praxiserfahrungen im Labor wie z. B. bei einem Workshop zum Thema Stammzellenforschung statt.

Am 2. Tag besuchten Leonie und Darius einen Workshop des Hasso-Plattner-Instituts in Potsdam, in welchen sie glücklicherweise spontan wechseln konnten. Der Tag begann mit einer Führung über den Campus und durch verschiedene Fachbereiche. Im Human-Computer-Interaction-Lab wurde ein ca. 7 m2 interaktiver Multi-Touch-Fußboden vorgestellt, der durch die Bestrahlung mit UV-Licht und der anschließenden Auswertung der Reflexion durch eine hochauflösende Kamera, erkennt, wer auf ihm steht. Ein mögliches Anwendungsszenario des digitalen Bodens sahen die Studenten in der diskreten Unterstützung von Bewohnern eines Altersheimes. Ein weiteres Szenario ist die interaktive Vermittlung von Lehrinhalten wie z.B. der Welleninterferenz in der Physik (siehe Bild).

Am Abend folgte eine Abschlussveranstaltung: Nach einem Vortrag über die Entstehung und die Prävention von Alzheimer folgte ein Science-Slam-Wettbewerb, bei dem Forscher verschiedener MINT-Bereiche ihre Forschungsprojekte auf eine laienfreundliche und humorvolle Weise vorstellten. Den 1. Platz machte eine junge Biologin, welche an induzierten pluripotenten Stammzellen (iPS-Zellen) forscht. Am Samstag war kein Programm mehr durch den MINT-EC vorgesehen, sodass man den Tag nutzen konnte, um die Hauptstadt zu erkunden

Rieke Walkenhorst, Nora Kreutzkämper, Leonie Hunsche, Darius Mewes

Nord_MINT_100_2014

Nord-MINT 100

Am 20. und 21. November 2014 fand die „Nord-MINT 100“ in Bremen statt. Der MINT-EC fördert Schülerinnen und Schüler im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik aus der Sekundarstufe II. Das Treffen begann in der Bremer Stadtwaage, dort hielten unter anderem der Leiter des MINT-ECs, ein Vertreter der Nordmetall-Stiftung (Arbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie) und eine Forscherin im Bereich der Diabetik II-Erforschung Vorträge. Danach stand eine kurze Besichtigung zum zweiten Veranstaltungsort an. In dem von mir ausgewählten Workshop „Formel 1 in der Schule“ ging es darum, mithilfe eines Konstruktionsprogramms namens „SolidWorks“ einen Holzklotz zu einem Rennwagenchassis umzuformen, welcher eine Strecke von 20m am schnellsten zurücklegen konnte. Die einzelnen Teilschritte waren sehr aufwändig und erforderten eine gute Planung. Nach dem Ausfräsen, Schleifen und Lackieren hätte das Einfügen von Achsen, Rädern usw. folgen sollen, so dass der Rennwagen bereit zum Fahren gewesen wäre. Leider wurde dieser Punkt gestrichen. Bei dem Formel 1 in der Schule Wettbewerb geht es nicht nur um den schnellsten Wagen, sondern auch um Marketing, Präsentation, Fahrzeugentwicklung etc. Abends nutzten wir die Gelegenheit durch die Gassen Bremens zu schlendern und übernachteten in der Jugendherberge. Am nächsten Morgen fand der zweite Workshop statt, dort haben wir über den Einsatz, Einbau und der Funktionsweise von Brennstoffzellen in Fahrzeugen gesprochen und warum diese Technik größtenteils noch nicht marktreif ist. Nachmittags war die Tagung beendet und ich habe viele neue und interessante Eindrücke mitnehmen können.