Forsche Forscher

Der diesjährige Osnabrücker Projektsommer fand am Freitag, den 4. Dezember mit einer Präsentationsveranstaltung in den Räumlichkeiten des European Legal Studies Institute (ELSI) der Universität Osnabrück seinen krönenden Abschluss. In zwei Hörsälen, in denen üblicherweise Hochschulprofessoren ihre Vorlesungen halten oder Gastprofessoren über ihre Forschungsergebnisse in der vergleichenden Rechtswissenschaft referieren, standen an diesem Abend 28 Rats-Schüler mit ihren ganz eigenen und individuellen Forschungsvorhaben im Vordergrund, über die sie in kurzen Vorträgen berichteten und so einen sehr abwechslungsreichen Nachmittag und Abend gestalteten – eine Rekordbeteiligung an diesem inzwischen im siebten Jahr stattfindenden Projekt. Das Themenspektrum erstreckte sich von Neozoen in Deutschland, Schwarze Löcher oder Frauenrechte in Indien über moderne Kriminaltechnik, Kaiser Barbarossa, Trendforschung im Sport und zukunftsweisende Technologien für Diabetispatienten, holographisches Fernsehen, die Rolle der Frauen im Zweiten Weltkrieg oder die wechselseitige Beeinflussung von Presse und Politik.

Unsere Glückwünsche gehen an die erfolgreichen Teilnehmer Antonia Lutter, Carolin Stengel, Juliane Pruhs, Lara Kolonko, Helena Stengel, Ole Frerichs, Liam Riechardt, Paul Bodensiek, Lukas Eckl, Joscha Albert, Joshua Reimer, Melis Kelloglu, Mattis Konerding, Daniel Knoth, Sophie Ahlemeyer, Maya Shoair, Malin Bleeker, Rania Rahat, Bennet Hoppe, Sven Laumann, Leon Friedrichs, Marlene Beckmann, Carla Kunze, Jan-Malte Deeken, Viktoria Blackstein, Tolgar Harms, Felix Kodde und Samuel Mackevics.

07.12.2015 STU

Schüler statt Soldat 3.0

In den Ferien kam die tolle Nachricht: Der Erdkundekurs 51 Jg11 (jetzt 12) unter der Leitung von Sylvia Janßen hat mit ihrer „STREET-PERFORMANCE“ Schüler statt Soldat den bundesweiten Wettbewerb der Institution „Gemeinsam für Afrika“ gewonnen.

Beteiligt haben sich 1800 Schüler.

Die Jury hat sich für das Rats-Projekt entschieden, weil sie es sehr mutig fanden, an einem Samstag Morgen durch die Osnabrücker Innenstadt zu ziehen und ein stummes Theater aufzuführen, um auf den Missstand aufmerksam zu machen, dass in Ländern Afrikas, Kinder, die zum Teil noch jünger als unsere Schüler sind, Gewehre statt Bleistifte in den Händen halten. In einer Feedbackrunde formulierte eine Schülerin: „Da sieht man doch unsere Schule mal aus einer ganz anderen Perspektive und weiß das viel mehr zu schätzen, dass man die Möglichkeit zum Lernen hat.“

Auch der selbsterstellte Handzettel, der an die Passanten verteilt wurde und der einige Informationen zum Thema enthielt, wurde hervorgehoben.

Unter  gemeinsam-fuer-afrika.de kann man weitere Informationen  bzw.  einige bildliche Impressionen finden.

JSN, 31.08.2015

Bootshausfest

Ein einmaliger Tag liegt hinter uns! Unser gestriges Bootshausfest zum 95-jährigen Bestehen der Schülerruderriege Ratsgymnasium stand ganz im Zeichen des Wassersports – und einer besonderen Person: Harro.

Harro Lehmann wurde gestern offiziell nach über 44 Jahren als Ruderprotektor in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Viele bekannte, aber auch neue Gesichter kamen zu diesem Anlass ans Bootshaus, um Harro für seinen unermüdlichen Einsatz und sein Engagement zu danken.

Auch viele ehemalige Ruderer, die in der Ruderriege groß geworden sind, kamen um Harro alles Gute zu wünschen. Moritz Petri sprach wohl allen aus dem Herzen als er sagte, dass er selbst durch das langjährige Rudern am Ratsgymnasium und den Umgang in der Ruderriege vieles gelernt habe. Vor allem aber was es bedeute, Verantwortung zu übernehmen. „Vielleicht wäre ich ohne Euch nicht da angekommen, wo ich heute bin“, dankte Petri, der heute stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Ruderverbandes ist und Harro in dieser Funktion für besondere, erfolgreiche und langjährige ehrenamtliche Arbeit ehrte.

Ein besonderer Moment war die Bootstaufe des neuen Empacher-Achters, die ein alter Weggefährte Harros übernahm: Ralf Holtmeyer, Bundestrainer des Deutschland-Achters und zweifacher Olympiasieger war der Einladung gefolgt und kam, um Harro eine ganz besondere Ehre zu erweisen. Er taufte den rund 17 Meter langen Achter auf den Namen „Harro“ und erzählte von seiner Verbundenheit zum Rudersport in Osnabrück, der maßgeblich von Harro geprägt wurde. Durch die Qualifikation des Rats-Achters für die Henley Royal Regatta in diesem und dem letzten Jahr entstand eine Verbindung zwischen dem Deutschland-Achter und der Schülerruderriege des Ratsgymnasiums. Ralf Holtmeyer bot an, diese Verbindung durch eine dauerhafte Partnerschaft zwischen Deutschland-Achter und Rats-Achter zu festigen, was vor allem für die Schülerinnen und Schüler der Ruderriege ein Geschenk ist.

Viele Highlights machten den Tag gestern aus: Das gelungen Sportfest der ganzen Schule am Vormittag, die zahlreichen Wettkämpfe wie z.B. im Triathlon oder Drachenboot, die Bootstaufen des Achters und zwei weiterer Boote, die offizielle Verabschiedung Harros mit bewegenden Dankes-Reden der Gratulanten und der Ehrung Harros, die 8er-Regatta zwischen ehemaligen und aktiven Ruderern, die einmalige und familiäre Atmosphäre während des ganzen Tages und vieles mehr.

Wir danken allen Schülerinnen und Schülern, Eltern, Kolleginnen und Kollegen, Ehemaligen und Freunden, die den Tag gestern zu etwas Besonderem gemacht haben.

Am Ende bleibt noch eins: Auch wir möchten Harro im Namen der Ruderriege noch einmal DANKE für 44 Jahre Ruderprotektor am Rats sagen!

FNK, 29.06.2015

Impressionen USA Besuch

„Nach vielen Jahren waren wir froh mal wieder die Vikings von der North Posey High School aus Evansville in Indiana bei uns in Osnabrück begrüßen zu dürfen. Die kleine Reisegruppe um Lehrer Brad Wallace besuchte uns vom 05.-10. Juni 2015 nachdem sie schon ausgiebig den Süden Deutschlands mit München, Füssen und Oberammergau besucht hatten.
Desweiteren wurde der bereits 2010 pensionierte Lehrer und Künstler David Rodenberg, der sich viele Jahre hingebungsvoll im Austausch engagierte, mit einem würdigen Empfang beim Oberbürgermeister Griesert im Friedenssaal des Rathauses verabschiedet.
Die fünf mitgereisten Schüler der North Posey wurden herzlich in ihren Austauschfamilien aufgenommen und bekamen aufgrund der knappen Zeit einen Crashkurs in deutscher Kultur.
Es wurden alte Bekanntschaften aus Evansville aufgefrischt, neue Bekanntschaften geschlossen und vielleicht entstehen auch neue Freundschaften.
Lehrer Brad Wallace schien sehr zufrieden mit dem Austausch und versicherte beim nächsten Besuch 2018 die Zeit in Süddeutschland zugunsten Osnabrücks zu kürzen.“

SF 11.06.2015

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Tafel der Generationen“ erinnert an Kriegsende 1945

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Joachim Dierks, NOZ

Osnabrück. Mit 104 Jahren war Laras Uroma die älteste befragte Zeitzeugin. Ihre Erinnerungen an das Kriegsende vor 70 Jahren konnte sie zwar nicht persönlich vortragen, weil ihr der Weg in die Aula des Ratsgymnasiums zu beschwerlich war. Aber indirekt, über die Niederschrift ihrer Urenkelin Lara, nahm sie an der „Tafel der Generationen“ im Ratsgymnasium teil.

Lara und 60 Mitschüler haben im Rahmen eines Geschichte-Projekts der Klassen 5 bis 11 ältere Familienmitglieder oder Nachbarn befragt, die 1945 etwa so alt waren wie sie heute. Was sie dabei erfahren haben, brachten sie zu Papier, folierten es und hängten es an einer Wäscheleine auf, die durch die Aula gespannt war. Friedemann Neuhaus, Fachobmann Geschichte und Initiator des Projekts, begrüßte Schüler, Eltern, Großeltern, Lehrerkollegen und Ehemalige zur Präsentation der Berichte in der Aula. Er lud dazu ein, die Berichte von der Leine zu nehmen und zu lesen. Oder, genauso gut, „fragen Sie die Großmütter und Großväter, die jetzt hier sind – eine bessere Gelegenheit kommt nicht wieder“, sagte er.

Berichte, die zu Tränen rührten

Er habe alle Berichte gelesen, manche hätten ihn zu Tränen gerührt, bekannte Neuhaus. Daneben habe er Neues gelernt, das ihm in seiner Ausbildung zum Geschichtslehrer nicht begegnet sei. Er wisse nun, was „Fusselbrumm“ ist, nämlich eine Wassersuppe mit einer halben Kartoffel pro Mitesser. Als wesentlich gehaltvoller empfahl er die Tomaten-Zucchini-Suppe, die Lehrerkollegin Maria Brickwedde gekocht hatte: „Bei einer Tafel der Generationen darf man zu Recht erwarten, dass auch etwas aufgetischt wird.“ Waffeln und Kaffee und Kaltgetränke gab es obendrein. Und die Musik spielte dazu: Die Schülerkapelle unter Markus Preckwinkel intonierte Evergreens, die allen Altersgruppen zusagten.

Große Bandbreite von Erinnerungen

Die Erlebnisberichte spiegeln eine große Bandbreite von Erinnerungen wieder. Düstere und schreckliche Szenen stehen neben solchen, die einen schmunzeln lassen. Da gab es die Großmutter in Ostpreußen, die beim Aufbruch den Treck noch einmal anhalten ließ, weil sie das Bügeleisen vergessen hatte. Egal, was die Zukunft bringen würde, mit ungebügelten Hemden dürfe man ihr nicht entgegentreten, meinte sie. In mehreren Schilderungen spielt Schokolade eine große Rolle. Schokolade, die die deutschen Kinder 1945 kaum noch kannten, wurde ihnen beim Einmarsch von den Besatzern geschenkt. Die gefürchteten Feinde bekamen mit einem Mal ein freundliches Gesicht. Angst oder zumindest Unsicherheit blieb allerdings, wenn das Besatzer-Gesicht schwarz war, denn der Anblick von Negern war in Nazi-Deutschland absolut ungewohnt.

Zu Fuß geflüchtet

Richard nahm ganz mutig seine Großeltern an die Hand und zog sie vor das Mikrofon, wo die drei sich den Fragen des Geschichtslehrers stellten. Richard hatte tief beeindruckt, dass die Großmutter einfach so, von einem Tag auf den anderen, die Heimat verlassen musste und zu Fuß mit der Mutter und den Geschwistern wegmarschierte, ohne zu wissen, wo man landen würde. Die Großmutter, die damals zehn Jahre alt war, so wie ihr Enkel jetzt, ist heute erstaunt darüber, wie sorglos sie damals war: „Ich hatte ein Urvertrauen in meine Mutter und überhaupt keine Angst. Der 8. Mai war ein warmer Tag. Wir übernachteten einfach so auf einer Wiese. Meine Mutter hatte einen Mantel mit einem dicken Innenfutter. Da kuschelten wir uns hinein.“

Frieden ist nichts Selbstverstädnliches

Der Großvater berichtete, dass er als Kind sich gar nichts unter Frieden vorstellen konnte. Krieg war das Normale. „Wir haben trotzdem gespielt. Wenn ein Angriff kam, dann haben wir eben unterbrochen und hinterher weitergespielt.“ Er finde es ganz wichtig, dass die heutigen Kinder und Jugendlichen durch diesen Rückblick zu schätzen lernten, was für ein sagenhaftes Glück die 70 Jahre Frieden bedeuteten: „Das wichtigste, was wir weitergeben können, ist die Erkenntnis, dass Frieden nichts Selbstverständliches ist, dass man alles dafür tun muss, ihn zu bewahren.“

Link zum Artikel in der NOZ.

Tafel der Generationen

70 Jahre Kriegsende

Der 8./9. Mai 1945, der Tag der deutschen Kapitulation – ein wichtiger Tag in unserer Geschichte!

Deshalb möchten wir uns gemeinsam mit Ihnen und euch an diesen Tag zurückerinnern.

Viele Schülerinnen und Schüler des Ratsgymnasiums haben in den letzten Wochen mit Zeitzeugen gesprochen und deren Erinnerungen aufgeschrieben. Diese Berichte sollen am 09. Mai 2015 ab 11.00 Uhr der Öffentlichkeit präsentiert werden. Dazu möchten wir alle Schüler, Eltern, Großeltern, Lehrkräfte, Ehemalige, Nachbarn und andere Interessierte ganz herzlich ins Ratsgymnasium einladen.

Die Ratskapelle spielt, für das leibliche Wohl ist gesorgt.

NHS, 24.04.15

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MINT 400 – Das Hauptstadtforum

Seit 2010 ist das Ratsgymnasium ein MINT Excellence-Center. Dieses Prädikat wird an Schulen verliehen, deren Lehre in Mathe, den Naturwissenschaften, in Informatik oder im technischen Bereich besonders gut ist. Des Weiteren ermöglicht es den Schülern der ausgezeichneten Schulen an sogenannten „MINT-Camps“ teilzunehmen und so unter anderem einen Eindruck über die Berufsaussichten im MINT-Bereich zu bekommen. Die größte dieser Veranstaltungen ist das jährlich stattfindende, zweitägige Hauptstadtforum „MINT 400“ in Berlin. Auch in diesem Jahr nahmen wieder Schülerinnen und Schüler des Ratsgymnasiums an der Veranstaltung teil.

Nach einer Begrüßungsveranstaltung und einem Vortrag zum Thema „Die molekulare Erforschung von Alzheimer- wie Biologen und Mediziner zusammenarbeiten“ wurden Fachvorträge zu sechs verschiedenen Themen gehalten, von denen man im Voraus einen wählen konnte. Der Abend stand zur freien Verfügung.

Am Freitag gab es insgesamt 31 Workshops, die circa sieben Stunden dauerten. In allen ging es um Themen aus dem MINT-Bereich und sie fanden an den jeweiligen Instituten teilweise auch mit Praxiserfahrungen im Labor wie z. B. bei einem Workshop zum Thema Stammzellenforschung statt.

Am 2. Tag besuchten Leonie und Darius einen Workshop des Hasso-Plattner-Instituts in Potsdam, in welchen sie glücklicherweise spontan wechseln konnten. Der Tag begann mit einer Führung über den Campus und durch verschiedene Fachbereiche. Im Human-Computer-Interaction-Lab wurde ein ca. 7 m2 interaktiver Multi-Touch-Fußboden vorgestellt, der durch die Bestrahlung mit UV-Licht und der anschließenden Auswertung der Reflexion durch eine hochauflösende Kamera, erkennt, wer auf ihm steht. Ein mögliches Anwendungsszenario des digitalen Bodens sahen die Studenten in der diskreten Unterstützung von Bewohnern eines Altersheimes. Ein weiteres Szenario ist die interaktive Vermittlung von Lehrinhalten wie z.B. der Welleninterferenz in der Physik (siehe Bild).

Am Abend folgte eine Abschlussveranstaltung: Nach einem Vortrag über die Entstehung und die Prävention von Alzheimer folgte ein Science-Slam-Wettbewerb, bei dem Forscher verschiedener MINT-Bereiche ihre Forschungsprojekte auf eine laienfreundliche und humorvolle Weise vorstellten. Den 1. Platz machte eine junge Biologin, welche an induzierten pluripotenten Stammzellen (iPS-Zellen) forscht. Am Samstag war kein Programm mehr durch den MINT-EC vorgesehen, sodass man den Tag nutzen konnte, um die Hauptstadt zu erkunden

Rieke Walkenhorst, Nora Kreutzkämper, Leonie Hunsche, Darius Mewes

Was soll ich studieren?

Und. Welche Prüfungsfächer soll ich in der Oberstufe wählen?

Diese Fragen beschäftigen zurzeit viele Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 10. Um die Entscheidung leichter und fundierter zu machen, war der Jahrgang 10 heute zu Gast an der Hochschule und Universität Osnabrück. Eingeladen hatte die Zentrale Studienberatung (ZSB), um den zukünftigen Abiturienten und Studierenden einen ersten Einblick in das „Studentenleben“ zu geben.

Nach einer allgemeinen Einführung zu Studium, Zugangsberechtigung, Studienkosten etc. ging es ins Detail. In neun Kleingruppen konnten sich die Schüler bei jeweils zwei Studenten/Studienbotschaftern zu deren speziellen Studienfächern informieren. Insgesamt standen 27  Studienfächer zur Auswahl: Cognitive Science, Betriebswirtschaftliches Management, Produktionsgartenbau, Lehramtsstudiengänge  und vieles mehr standen zur Auswahl. Nach 90 Minuten wurde der Kurs gewechselt, so dass jeder Schüler im Laufe des vormittags mindestens vier Studienfächer kennengelernt hat.

Die zweite Frage wird morgen in der Schule vertieft. Hier können sich die Schüler bei den Fachlehrern in Kleingruppen über das Kursangebot  in der Gymnasialen Oberstufe informieren.

ADK, FRD 26.02.2015

Regionalwettbewerb Jugend forscht – Rats-Schüler mit zwei Projekten erfolgreich!

Am 19. und 20. Februar fand der diesjährige Regionalwettbewerb Jugend forscht und Schüler experimentieren in Lingen statt.

Zwei Schülergruppen vom Ratsgymnasium traten in der Sparte Schüler experimentieren – Technik an. Beide Projekte waren erfolgreich und wurden mit einem ersten und einem zweiten Platz prämiert. Schade eigentlich, dass sich die Gruppen – aufgrund der gleichen Kategorie – gegenseitig Konkurrenz gemacht haben.

Reagionalwettbewerb_Jufo2015_Lingen_zweiter_Platz

Philipp Kasten, Moritz Harte (beide 7a) und Liam Riechardt (8b) präsentierten ein tolles Projekt, das auch bei vielen Besuchern Interesse weckte. Wie praktisch wäre es, wenn man per Smartphone unterwegs beim Einkaufen einen Blick in den eigenen Kühlschrank oder die Speisekammer werfen könnte? Die drei Schüler konstruierten einen „intelligenten Kühlschrank“ mit dem Produkte zu Hause gescannt werden können und der zusätzlich die Bestandsliste auf einen Server hochlädt, sodass diese über eine kleine Smartphone App abgerufen werden kann. Eine sehr schöne Präsentation (auch online unter www.intelligenter-kuehlschrank.jimdo.com) rundete das Ganze gelungen ab – herzlichen Glückwunsch zu dem guten zweiten Platz!

Reagionalwettbewerb_Jufo2015_Lingen_erster_Platz

Die Teilnahme an dem Landeswettbewerb Schüler experimentieren im März in Oldenburg sicherten sich Justus Rocho und Torge Avermann (beide 7a) mit ihrer Arbeit zu Trocknerstaub. Ziel war es herauszufinden, ob Trocknerstaub geeignet ist, um daraus ein alternatives und nachhaltiges Dämmmaterial herzustellen. In vielen verschiedenen Experimenten wurden die Eigenschaften des Staubes untersucht und optimiert. Aufwendige Messungen u. A. mit einer Wärmebildkamera lieferten wissenschaftliche Daten zu den Versuchen. Der große Umfang des Projektes und die überzeugende Präsentation wurden mit dem ersten Platz honoriert – herzlichen Glückwunsch, die viele Arbeit hat sich gelohnt!

Ich bin gespannt, auf die Ideen der Schülerinnen und Schüler für den nächsten Durchgang im Wettbewerb Jugend forscht. Die AG hat bereits wieder begonnen und alle die Interesse haben sind herzlich eingeladen! Meldet Euch: gunnar.soehlke@rats-os.de

SLK 21.02.2015

Bunt, ausgewogen, erleuchtend, verwirrend und auch mal gemächlich

Am 11. Februar fand der dritte „Tüftel-Tiger“ am Ratsgymnasium Osnabrück statt. 24 Grundschülerinnen und -schüler aus 8 Grundschulen waren angetreten, um pro Schulteam 5 Aufgaben zu lösen, bei denen es um kreative Ideen und geschicktes Basteln zum Lösen „tüfteliger“ Probleme geht. Tüfteltiger

Die in der Überschrift aufgereihten Eigenschaften finden sich in diesen Aufgaben wieder: Bei der Chemie-Aufgabe galt es, durch das Vermischen verschiedener Chemikalien mit einer Indikatorlösung vorgegebene Farben zu erhalten, Ausgewogenheit war das Stichwort des „balancierenden Seelöwen“, bei dem möglichst viele kleine Gegenstände auf einer wackeligen Holzplatte ausbalanciert werden sollten.

Pressefoto E-Motor

Erleuchtend für ein elektrisches Grundverständnis war die Aufgabe, mehrere Glühlampen in einer Schaltung mit vorgegebenen Helligkeitsgraden zum Leuchten zubringen, sicherlich verwirrend der Auftrag, aus einem Seil verschiedenste Knotenfiguren zu legen und gemächlich ging es bei der Kugelbahn zu, denn die Kugel sollte diese möglichst langsam durchlaufen.

Die teilnehmenden Grundschüler waren oftmals in Ihrem Eifer bei den Wettbewerbsaufgaben kaum zu bremsen hätten sich sicherlich mit der einen oder anderen Aufgabe gerne noch viel länger auseinandergesetzt.

Nach dem Absolvieren des Wettbewerbsteils war noch ausreichend Zeit zum Spielen auf dem Pausenhof und zum Basteln des wohl kleinsten Elektromotors der Welt, bestehend nur aus einer Batterie, einem Magneten und einem geeignet gebogenen Stück Kupferdraht.

Hier die mit Sachpreisen belohnten ersten Plätze:

  1. Platz: Grundschule Pye (Paula Claußen, Lilith Schliemer, Jannis Meyer)
  2. Platz: Grundschule Sutthausen (Hanno Poggemann, Yannis Knapmeier, Till Schmitz)
  3. Platz: Grundschule Atter (Hanna Hüttig, Mark Greiwe, Friedrich Goldmeyer)

Des Weiteren haben teilgenommen: Heinrich Schüren-Schule, Rosenplatzschule, Waldschule Lüstringen, Elisabethschule und die Altstädter Grundschule.

Unser Dank gilt der der VEM-Stiftung Osnabrück-Emsland, die diesen Wettbewerb finanziell unterstützt sowie den Schülern des Profilkurses Klasse 8 von Frau Crone, die uns als Betreuer, Scouts, Aufgabensteller, Empfangskomitee, Caterer und Punkterichter unterstützt haben.

 

15.02.2015 Cro, Nag, Ste, Stu