Ni­na We­ger am Rats­gym­na­si­um

Wie in je­dem Jahr ver­an­stal­te­te die Fach­grup­pe Deutsch im Rah­men der Le­se­för­de­rung ei­ne Au­toren­le­sung für die sechs­ten Klas­sen der Schu­le. Be­reits zum zwei­ten Mal war es ge­lun­gen, die Ju­gend­buch­au­torin Ni­na We­ger ins Rats­gym­na­si­um zu ho­len, de­ren Bü­cher mehr­fach prä­miert wur­den und die ne­ben ih­rer Tä­tig­keit als Schrift­stel­le­rin eh­ren­amt­lich auch den Kin­der­zir­kus Gio­van­ni lei­tet.

Wäh­rend ih­rer Le­sung stell­te sie ihr neu­es­tes Buch „Als mein Bru­der ein Wal wur­de“ vor. Dar­in geht es um den Jun­gen Be­la, des­sen Bru­der Ju­li­us ei­nen schwe­ren Un­fall er­lei­det und seit­dem im Wach­ko­ma liegt. Die Hand­lung zeigt die Fa­mi­lie, der man die Ent­schei­dung über das Le­ben des Jun­gen ab­ver­langt. Be­la ent­schei­det sich, zu­sam­men mit ei­ner Freun­din heim­lich nach Rom zu rei­sen, um den Papst um Rat zu fra­gen. Mit ih­rer Ge­schich­te möch­te Ni­na We­ger vor al­lem den Wert des Le­bens in dif­fe­ren­zier­ter Wei­se auf­zei­gen.

Dass sie die Schü­ler mit die­sem an­spruchs­vol­len Stoff er­reich­te, zeig­ten ih­re Re­ak­tio­nen. Ge­bannt lausch­ten sie dem Vor­trag der Au­torin, die ih­re Le­sung le­ben­dig und fa­cet­ten­reich ge­stal­te­te. Da­nach stell­te sie sich den zahl­rei­chen Fra­gen der Schü­ler, die sich so­wohl auf ihr neu­es Buch als auch auf ih­re Tä­tig­keit als Schrift­stel­le­rin be­zo­gen. Am En­de hat­ten die Sechst­kläss­ler so­gar Ge­le­gen­heit, sich ein per­sön­lich ge­stal­te­tes Au­to­gramm ab­zu­ho­len.

Nach die­ser sehr ge­lun­ge­nen Ver­an­stal­tung darf man ge­wiss sein, dass der ei­ne oder an­de­re Schü­ler ei­nen tie­fe­ren Blick in Ni­na We­gers neu­en Ju­gend­ro­man wer­fen wird.

Text: Pe­tra Ap­pel­hans, Fo­to: Claus Adel­ski, 16.06.2019


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